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Die Entwicklung des autobiographischen Gedächtnisses im KulturvergleichProf. Dr. Heidi Keller Das autobiographische Gedächtnis kann als die in Sprache gefasste Geschichte des Selbst aufgefasst werden. Da angenommen werden kann, dass Selbstkonzepte kulturspezifisch variieren, wird in diesem Projekt untersucht, wie die kulturspezifischen Ausprägungen entstehen. Dazu werden zunächst die Sozialisationserfahrungen 3monatiger Säuglinge untersucht. Danach werden das kategoriale Selbst und die Selbstregulation dieser Kinder im Alter von 19 Monaten erfasst. Im Alter von 3 Jahren werden schließlich die narrativen Selbststrukturen erhoben. Die Untersuchungen werden in Deutschland, Indien und Kamerun durchgeführt. Das Projekt wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Außenministerium gefördert. Ein Verlängerungsantrag ist derzeit in Vorbereitung. Projektmitarbeiter: Joscha Kärtner, Astrid Kleis und Carolin Demuth (vom 01.06.2004 bis 31.05.2005). Publikationen (Auswahl)H. Keller/J. Kärtner/J. Borke/R.D. Yovsi/A. Kleis, Parenting Styles and the Development of the Categorial Self. A Longitudinal Study on Mirror Self Recognition in Cameroonian Nso and German Families, in: International Journal of Behavioral Development [2005]. H. Keller/R.D. Yovsi/J. Borke/J. Kärtner/H. Jensen/Z. Papaligoura, Developmental Consequences of Early Parenting Experiences: Self Regulation and Self Recognition in three Cultural Communities, in: Child Development, 75. 2004, H. 6, S. 1745-1760. |