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Enzyklopädie Migration in Europa vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Prof. Dr. Klaus J. Bade, Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer

Projektmitarbeiter: Dr. Michael Schubert; Dr. Corrie van Eijl

Das Projekt zielt auf eine Enzyklopädie über Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Generationen übergreifenden Eingliederung zugewanderter Gruppen in Europa von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Eingliederung wird dabei als intergenerativer Kultur- und Sozialprozeß verstanden. Gefragt wird, warum einzelne Gruppen in bestimmten Aufnahmekontexten im Zeiterlebnis und im kollektiven Gedächtnis auf beiden Seiten vergleichsweise lange als zugewanderte Minderheiten bzw. als Diaspora erkennbar blieben, während andere Zuwanderungen unter ähnlichen oder anderen Bedingungen nur wenige bzw. historisch ›kurze‹ oder auch gar keine Spuren hinterließen.

Literatur

Klaus J. Bade/Jochen Oltmer, Zwischen Aus- und Einwanderungsland: Deutschland und die Migration seit der Mitte des 17. Jahrhunderts, in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 28. 2003, H. 2–4, S. 263–306 [wiederabgedruckt in: Klaus J. Bade, Sozialhistorische Migrationsforschung, hg.v. Michael Bommes und Jochen Oltmer (Studien zur Historischen Migrationsforschung, Bd. 13), Göttingen 2004, S. 473–546].

Klaus J. Bade/Pieter C. Emmer/Leo Lucassen/Jochen Oltmer (Hg.), Enzyklopädie Migration in Europa vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, 3. durchgesehene Aufl. Paderborn/München: Wilhelm Fink Verlag/Ferdinand Schöningh Verlag 2010.

Englischsprachige Ausgabe: The Encyclopedia of European Migration and Minorities. From the Seventeenth Century to the Present, Cambridge University Press, Cambridge/New York [June 2011]).

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