IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

[28.9.2016] Das Netzwerk Flüchtlingsforschung organisiert in Kooperation mit dem BMBF-Verbundprojekt 'Flucht - Forschung und Transfer' sowie dem IMIS vom 6. bis 8. Oktober 2016 an der Universität Osnabrück (Schloss) die erste Konferenz zur Flüchtlingsforschung. Unter dem Titel '65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention' bietet die Konferenz unter anderem 34 thematische Panels. Ziel ist, der interdisziplinären Flüchtlingsforschung in Deutschland eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Das Programm und weitere Informationen finden sich unter: http://fluechtlingsforschung.net/konferenz/programm

Pressemeldung des Netzwerks Flüchtlingsforschung  
Pressemeldung des IMIS

Flüchtlingsforschung besser vernetzen: BMBF fördert Projekt am IMIS

[9.6.2016] Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. Allerdings ist die Flüchtlingsforschung in Deutschland kaum vernetzt, Forschungsergebnisse liegen nicht gebündelt vor, der Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten ist mangelhaft. Hier setzt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes umfangreiches Projekt an, das das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück gemeinsam mit dem in der Friedens- und Konfliktforschung aktiven Bonn International Center for Conversion (BICC) in den kommenden zwei Jahren bearbeiten wird. Die Leitung des Projekts liegt für das IMIS bei Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer und Prof. Dr. Andreas Pott. Pressemeldung

Internationale Tagung am IMIS: ›Deportations as a Conflicting Issue‹

Am 21. und 22. September 2016 fand an der Universität Osnabrück die internationale Tagung ›Deportations as a Conflicting Issue‹ statt, die Abschiebungen als Gegenstand von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in den Blick nahm. Neben wissenschaftlichen Vorträgen fand eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie eine Abendveranstaltung mit Miltiadis Oulios (Autor von ›Blackbox Abschiebung‹) statt. Organisiert wurde die Tagung von Prof. Dr. Helen Schwenken, Maren Kirchhoff und Helge Schwiertz (IMIS/Fachgebiet Migration und Gesellschaft).
Programm / Weitere Informationen

150 Jahre deutsche Migrationsgeschichte im Jugendsachbuch

[8.9.2016] Vergangenheit und Gegenwart Deutschlands sind gekennzeichnet durch ausgesprochen vielfältige grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie räumliche Bewegungen im Innern. In einem Jugendsachbuch blicken IMIS-Mitglied Jochen Oltmer und Co-Autor Nikolaus Barbian auf die deutsche Migrationsgeschichte und veranschaulichen an zahlreichen Beispielen, warum sich Menschen entschlossen, Deutschland zu verlassen oder Deutschland als Ziel ihrer Migration zu wählen, warum Einwanderung abgelehnt, aber auch zugelassen worden ist, auf welche Weise und aus welchen Gründen sich Deutschland seit vielen Jahrzehnten zu einer Einwanderungsgesellschaft entwickelte. Zahlreiche Illustrationen von Christine Rösch begleiten und ergänzen die Texte.
Jochen Oltmer und Nikolaus Barbian, mit Illustrationen von Christine Rösch, Ein Blick in die deutsche Geschichte: Vom Ein- und Auswandern, Berlin: Jacoby & Stuart 2016, 128 Seiten. Zum Verlag

Globale Migration: Geschichte und Gegenwart

[10.8.2016] Die intensiven Debatten des Jahres 2015 um die globale Flüchtlingsfrage und deren Gewicht für Europäische Union und Bundesrepublik Deutschland haben die Aufmerksamkeit gegenüber dem sozialen Phänomen Migration weiter wachsen lassen. Mit der Einordnung der Phänomene aber tut sich die Diskussion schwer, auch weil sie weithin geschichtsblind und weltvergessen agiert. Sie übersieht, dass sich die Gegenwart des Wanderungsgeschehens nur durch den Blick auf lange Linien des Wandels der Migration erklären lässt und einer Einbettung in globale Bezüge bedarf. IMIS-Mitglied Jochen Oltmer hat in einem neuen Buch zentrale Muster der globalen Wanderungsverhältnisse in der Neuzeit in den Blick genommen und zeigt grundlegende Bedingungen, Formen und Folgen von Migration auf, um die Migrationssituation der Gegenwart zu erklären.
Jochen Oltmer, Globale Migration. Geschichte und Gegenwart, 2. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage München: C.H. Beck 2016, 141 Seiten. Zum Verlag

Neuer Überblick über Geschichte der Migration aus, nach und in Deutschland erschienen

[10.6.2016] Migration veränderte und verändert die Welt. Auch die Geschichte Deutschlands kennzeichneten in den vergangenen zwei Jahrhunderten vielfältige und umfangreiche grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie interne räumliche Bewegungen. IMIS-Mitglied Jochen Oltmer bietet eine neue Gesamtschau über Hintergründe, Formen und Folgen von Migration aus, nach und in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert. Der soeben erschienene Überblick reicht bis in die Gegenwart und stellt den aktuellen Stand einer Historischen Migrationsforschung dar, die seit den 1990er Jahren erheblich an Fahrt gewonnen hat.
Jochen Oltmer, Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 86), 3. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2016, 210 Seiten. Zum Verlag