IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Internationale Tagung am IMIS: ›Konflikte um Abschiebung‹

Am 21. und 22. September 2016 findet an der Universität Osnabrück die internationale Tagung  ›Konflikte um Abschiebungen/Deportations as a Conflict Issue‹ statt, die Abschiebungen als Gegenstand von gesellschaftlichen Auseinandersetzungen in den Blick nimmt. Neben wissenschaftlichen Vorträgen ist eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie eine Abendveranstaltung mit Miltiadis Oulios (Autor von ›Blackbox Abschiebung‹) geplant. Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Helen Schwenken, Maren Kirchhoff und Helge Schwiertz (IMIS/Fachgebiet Migration und Gesellschaft). Ein ausführliches Programm folgt in Kürze. Die Registrierung ist bis zum 7. September 2016 unter folgendem Link möglich: http://goo.gl/forms/3D3fZEsfrNF3FuI22

Programm der Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

Das Netzwerk Flüchtlingsforschung organisiert in Kooperation mit dem BMBF Verbundprojekt 'Flucht - Forschung & Transfer' sowie dem IMIS vom  6. bis 8. Oktober 2016 im Schloss der Universität Osnabrück die erste Konferenz der Flüchtlingsforschung. Unter dem Titel '65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention' bietet die Konferenz unter anderem 34 thematische Panels, zwei hockarätige Keynotes und eine Podiumsdiskussion. Das Ziel ist es, der interdisziplinären Flüchtlingsforschung in Deutschland eine Plattform zur Diskussion und zum Austausch über Forschungsergebnisse zu bieten. Das Programm und weitere Informationen sind auf der Homepage des Netzwerks Flüchtlingsforschung erhältlich: http://fluechtlingsforschung.net/konferenz/

Flüchtlingsforschung besser vernetzen: BMBF fördert Projekt am IMIS

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. Allerdings ist die Flüchtlingsforschung in Deutschland kaum vernetzt, Forschungsergebnisse liegen nicht gebündelt vor, der Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten ist mangelhaft. Hier setzt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes umfangreiches Projekt an, das das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück gemeinsam mit dem in der Friedens- und Konfliktforschung aktiven Bonn International Center for Conversion (BICC) in den kommenden zwei Jahren bearbeiten wird. Die Leitung des Projekts liegt für das IMIS bei Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer und Prof. Dr. Andreas Pott. Pressemeldung

focus Migration: neues Kurzdossier zu (Flucht-) Migrationsregimen und Länderprofil Libanon

Zwei neue Publikationen sind in der Reihe focus Migration erschienen:
1. Kurzdossier Akteure im (inter-)nationalen (Flucht-)Migrationsregime. Auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene gibt es zahlreiche Akteure, die zur Steuerung und Überwachung von Migrationsbewegungen beitragen oder zum Beispiel einen Schutzauftrag für Menschen innehaben, die auf der Flucht vor Verfolgung sind. Das Dossier stellt einige der zentralen Akteure im (inter-)nationalen (Flucht-)Migrationsregime vor... weiterlesen
2. Länderprofil Libanon. Der Libanon beherbergt in Bezug auf die Bevölkerungsgröße weltweit die größte Zahl an Flüchtlingen. Neben rund 1,1 Millionen Syrern, die seit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges im Frühjahr 2011 in den Libanon geflohen sind, leben bereits seit Jahrzehnten Hunderttausende palästinensische Flüchtlinge in dem kleinen Land am östlichen Mittelmeer... weiterlesen

Neuer Überblick über Geschichte der Migration aus, nach und in Deutschland erschienen

Migration veränderte und verändert die Welt. Auch die Geschichte Deutschlands kennzeichneten in den vergangenen zwei Jahrhunderten vielfältige und umfangreiche grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie interne räumliche Bewegungen. IMIS-Mitglied Jochen Oltmer bietet eine neue Gesamtschau über Hintergründe, Formen und Folgen von Migration aus, nach und in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert. Der soeben erschienene Überblick reicht bis in die Gegenwart und stellt den aktuellen Stand einer Historischen Migrationsforschung dar, die seit den 1990er Jahren erheblich an Fahrt gewonnen hat.
Jochen Oltmer, Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 86), 3. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2016, 210 Seiten. Zum Verlag

›Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen‹: IMIS beteiligt sich an Promotionsprogramm

Die Geschichte der Menschheit lässt sich als eine Geschichte der Wanderungen verstehen. Sie bringen neue oder veränderte Grenzziehungen hervor, die territorial, kulturell, sozial, ökonomisch und politisch ordnend, kontrollierend und mitunter gewaltsam einschränkend wirken. Vor diesem Hintergrund untersucht ein neues Promotionsprogramm aus interdisziplinärer Perspektive migrationsbezogene Grenzziehungsprozesse. Neben dem IMIS sind daran die Universitäten Oldenburg und Göttingen beteiligt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover stellt über eine Laufzeit von vier Jahren ab Oktober 2016 insgesamt mehr als 800.000 Euro für zwölf Promotionsstipendien zur Verfügung. Zur Pressemeldung