IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Flüchtlingsforschung besser vernetzen: BMBF fördert Projekt am IMIS

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. Allerdings ist die Flüchtlingsforschung in Deutschland kaum vernetzt, Forschungsergebnisse liegen nicht gebündelt vor, der Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten ist mangelhaft. Hier setzt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziertes umfangreiches Projekt an, das das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück gemeinsam mit dem in der Friedens- und Konfliktforschung aktiven Bonn International Center for Conversion (BICC) in den kommenden zwei Jahren bearbeiten wird. Die Leitung des Projekts liegt für das IMIS bei Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer und Prof. Dr. Andreas Pott. Pressemeldung

Programm der Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

Das Netzwerk Flüchtlingsforschung organisiert in Kooperation mit dem BMBF Verbundprojekt 'Flucht - Forschung & Transfer' sowie dem IMIS vom  6. bis 8. Oktober 2016 im Schloss der Universität Osnabrück die erste Konferenz der Flüchtlingsforschung. Unter dem Titel '65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention' bietet die Konferenz unter anderem 34 thematische Panels, zwei hockarätige Keynotes und eine Podiumsdiskussion. Das Ziel ist es, der interdisziplinären Flüchtlingsforschung in Deutschland eine Plattform zur Diskussion und zum Austausch über Forschungsergebnisse zu bieten. Das Programm und weitere Informationen sind auf der Homepage des Netzwerks Flüchtlingsforschung erhältlich: http://fluechtlingsforschung.net/konferenz/

Neuer Überblick über Geschichte der Migration aus, nach und in Deutschland erschienen

Migration veränderte und verändert die Welt. Auch die Geschichte Deutschlands kennzeichneten in den vergangenen zwei Jahrhunderten vielfältige und umfangreiche grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie interne räumliche Bewegungen. IMIS-Mitglied Jochen Oltmer bietet eine neue Gesamtschau über Hintergründe, Formen und Folgen von Migration aus, nach und in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert. Der soeben erschienene Überblick reicht bis in die Gegenwart und stellt den aktuellen Stand einer Historischen Migrationsforschung dar, die seit den 1990er Jahren erheblich an Fahrt gewonnen hat.
Jochen Oltmer, Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 86), 3. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2016, 210 Seiten. Zum Verlag

Tagung: ›Normalfall Migration? Kulturelle, historische und aktuelle Dimensionen‹

Vom 7. bis 9. Juni 2016 fand unter dem Titel ›Normalfall Migration? Kulturelle, historische und aktuelle Dimensionen‹ eine Podiumsdiskussion und eine Tagung in Dresden und Breslau/Wrocław statt. Sie wurde in Kooperation mit dem IMIS vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Oldenburg, dem Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau / Wrocław, der Stadt Dresden und der Stadt Breslau / Wrocław durchgeführt. TagungsprogrammPodiumsdiskussion
Ort: Dresden, Deutsches Hygiene-Museum (7. Juni 2016), Kulturrathaus Dresden (8. Juni 2016), Wrocław (9. Juni 2016). Pressemeldung

Conference ›Migration Bridging Economies: (Re-)Migrants in the German-Turkish Innovation Network‹, 19.5.2016

The conference is part of the project ›(Re-)Migrants in the German - Turkish innovation network – identification and communication of potential for science and the economy – MIDETI‹  funded by the  BMBF and organized in cooperation with IMIS. Project partners are Prof. Dr. Martin Franz (Osnabrück University), Prof. Dr. Sebastian Henn (Friedrich Schiller University of Jena), Doç. Dr. Meryem Kanat Hayir (Yildiz Technical University Istanbul), Dr. Ilkay Südas (Ege University İzmir), and Doç. Dr. Nuri Yavan (Ankara University). Three thematic sessions will deal with the potentials that highly qualified return migrants can create for the German-Turkish economic relations. Venue: 19.5.2016, Osnabrück, Helikoniensaal/ Botanical Garden. project website / program

›Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen‹: IMIS beteiligt sich an Promotionsprogramm

Die Geschichte der Menschheit lässt sich als eine Geschichte der Wanderungen verstehen. Sie bringen neue oder veränderte Grenzziehungen hervor, die territorial, kulturell, sozial, ökonomisch und politisch ordnend, kontrollierend und mitunter gewaltsam einschränkend wirken. Vor diesem Hintergrund untersucht ein neues Promotionsprogramm aus interdisziplinärer Perspektive migrationsbezogene Grenzziehungsprozesse. Neben dem IMIS sind daran die Universitäten Oldenburg und Göttingen beteiligt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Hannover stellt über eine Laufzeit von vier Jahren ab Oktober 2016 insgesamt mehr als 800.000 Euro für zwölf Promotionsstipendien zur Verfügung. Zur Pressemeldung