IMIS

Institute for Migration Research and Intercultural Studies


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Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer

gefördert durch:

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: Januar 2020 bis Dezember 2024
Verbundprojekt des IMIS gemeinsam mit dem Bonn International Center for Conversion (BICC), dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn
Projektleitung für das IMIS: Jun.Prof. Dr. Ulrike Krause, Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer und Prof. Dr. Andreas Pott. In Kooperation mit Prof. Dr. Petra Bendel, Universität Erlangen-Nürnberg, Dr. Jörg Grävingholt, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik/Bonn und Prof. Dr. Conrad Schetter Bonn International Center for Conversion.

Koordination des Gesamtprojekts: Dr. Franck Düvell (IMIS)

Ziel des Verbundvorhabens der vier Partner BICC, CHREN, DIE und IMIS ist, die Flucht- und Flüchtlingsforschung durch nationale und internationale Vernetzung zu stärken. In Deutschland gerieten die Herausforderungen globaler Fluchtkontexte mit dem deutlichen Anstieg der Zahl der Schutzsuchenden 2014/15 in den öffentlichen Blick. Korrespondierend nahmen die flucht- und flüchtlingsbezogenen Untersuchungen in bereits etablierten Forschungsfeldern deutlich zu. Sie brachten zwar innerhalb weniger Jahre beachtliche Forschungsleistungen hervor, allerdings blieben umfassendere wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem globalen Fluchtgeschehen nachrangig. Außerdem zeichnet sich das Forschungsfeld der Flucht- und Flüchtlingsforschung durch eine geringe Vernetzung und das weitgehende Fehlen eines institutionellen Fundaments (u.a. Institute, Professuren, Studiengänge) aus.

Um die Etablierung und institutionelle Verankerung eines solchen, interdisziplinär geprägten Feldes der Flucht- und Flüchtlingsforschung zu verstärken, unternehmen die vier antragstellenden Institute konkrete Vernetzungsaktivitäten in Hinsicht auf vier Teilziele. Sie streben an, a) internationale Sichtbarkeit in erheblichem Maße zu verbessern, b) gemeinsame Verbundforschungen auf den Weg zu bringen, c) Studiengänge zu etablieren sowie d) vermehrt Forschungsergebnisse in den öffentlichen Raum zu transferieren.

Das Projekt schließt an die Aktivitäten des Projekts ›Flucht: Forschung und Transfer (2016 bis 2019) an: flucht-forschung-transfer.de