IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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ExiTT: Exit - Transit - Transformationen

Ziel des ExiTT-Projektes ist die Entwicklung und Durchführung eines langfristig, multi-lokal und multi-methodisch angelegten Forschungsvorhabens, das Ursache-, Aushandlungs- und Wirkungsprozesse von Migrationsbewegungen in Herkunfts-, Transit- und Zielländern beobachtet und analysiert. Dabei sollen individuelle Entscheidungen, familiäre Kontexte sowie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen systematisch untersucht und aufeinander bezogen werden. In der zweijährigen Pilotphase des Projekts (2018–2019) werden im Rahmen eines modular aufgebauten Forschungsdesigns zwei Regionen und ihre migrationsinduzierten Verflechtungen mit Europa und Deutschland (Senegal/Gambia und Afghanistan/Iran) beforscht. Dabei werden ein interdisziplinäres Spektrum von Forschungsfragen getestet sowie eine Kombination von quantitativen und qualitativen Methoden erprobt.

Das Projektteam des IMIS forscht in der Pilotphase zu Migrationsdynamiken innerhalb Westafrikas und speziell von Senegal und Gambia nach Europa. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf den Wechselwirkungen von politischen Regulierungsversuchen und –maßnahmen, wie Rückkehrprogrammen und Projekten zur „Fluchtursachenbekämpfung“, und transnationalen Migrationsprozessen. Die Forschung im Senegal findet in enger Kooperation mit der Université Assane ZECK de Ziguinchor, der Agence Nationale de la Statistique et de la Démographie und dem Team des DeZIM-Partners WZB statt.

Leitung: Prof. Dr. Helen Schwenken; Prof. Dr. Andreas Pott

Mitarbeiterin: Dr. des. Inken Bartels

Links:
http://www.univ-zig.sn/
http://www.ansd.sn/