IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Neuaushandlung lokaler Ordnungen: Migrationsinduzierte Vielfalt, Intergruppenbeziehungen, Konflikte und Integrationsdynamiken im Stadtteil

 
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Laufzeit: 2020 bis 2022
Projektpartner: IKG (Bielefeld), IMIS (Osnabrück), BIM (HU Berlin)
Projektleitung am IMIS: Prof. Dr. Andreas Pott
Projektmitarbeiter: Denis van de Wetering

Das Projektvorhaben widmet sich dem Zusammenleben sozialer Gruppen in ausgewählten, von migrationsbezogener Vielfalt geprägten Stadtteilen Dortmunds, Bonns und Halles an der Saale. Es trägt maßgeblich zum Forschungsschwerpunkt Migration und Sozialer Raum der DeZIM-Forschungsgemeinschaft bei und ist komparativ gestaltet. Das Projekt erforscht, wie die Ordnungen des Zusammenlebens durch lokale Konflikt- und Aushandlungsinteraktionen reproduziert, variiert und verändert werden. Die Auswahl der Untersuchungsstädte erklärt sich aus dem Ziel, sozialräumliche Ungleichheit und unterschiedliche Ausprägungen migrationsbedingter Diversität als Vergleichsdimen-sion zu berücksichtigen. Die Datenerhebung basiert auf Methoden der Sozialraumanalyse und der Urbanen Ethnographie.