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Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen

Kontakt

Prof. Dr. Helen Schwenken
Universität Osnabrück
IMIS
Neuer Graben 19/21
Raum 03/118
49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4619

www.gender-flucht.uni-osnabrueck.de

 

gefördert durch:

Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
Laufzeit: 2017-2020

Verbundprojektleitung: Prof. Dr. Sabine Hess (Georg-August Universität Göttingen), Prof. Dr. Elke Grittmann (Hochschule Magdeburg-Stendal), Prof. Dr. Helen Schwenken (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Silke Wenk (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Wissenschaftliche Mitarbeitende: Johanna Elle, M.A. (Universität Göttingen), Daniela Müller, M.A. (Universität Göttingen), Johanna Ullmann, M.A. (Universität Osnabrück), Dr. Ulrike Lingen-Ali (Universität Oldenburg)

Studentische Mitarbeitende: Verena Hucke, B.A. (Universität Osnabrück), NN (Universität Oldenburg), Alicia Schlender (Universität Göttingen)

Gibt es in Deutschland einen Unterschied bei der Aufnahme und Integration geflüchteter Männer und Frauen? Vor welchen Herausforderungen stehen geflüchtete Frauen und LGBTI? Medienberichte über sexuelle Gewalt in Unterkünften für Geflüchtete haben auf die unsichere Situation und Schutzbedürftigkeit insbesondere weiblicher Geflüchteter aufmerksam gemacht. Aber nicht nur bei der Aufnahme, auch bei Maßnahmen und Angeboten zur Integration von Geflüchteten stehen Frauen häufig vor besonderen Herausforderungen. Politik, Unterstützungsorganisationen und Einrichtungen diskutieren seit geraumer Zeit die Folgen dieser Differenzen und einige Kommunen haben begonnen, spezifische Angebote für geflüchtete Frauen zu entwickeln. Allerdings liegen bislang kaum Erkenntnisse über Formen und Ausmaß dieser Bedingungen und Folgen für die geflüchteten Frauen vor.

Das Verbundprojekt untersucht die konkreten Bedingungen, Prozesse und öffentlichen Diskurse der Aufnahme und Integration von Geflüchteten in Niedersachsen. In vier thematischen Teilprojekten wird empirisch untersucht, wie Differenzen und Ungleichheiten in spezifischen Angeboten und Politiken zu Flucht und Migration hergestellt und welche Konflikte und Widersprüche damit wirksam werden.

Dieses Projekt läuft von 2017 bis 2020 und wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) durch das Programm „Geschlecht – Macht – Wissen“.

Flyer (DE, EN, AR)

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