IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Migrationsregime

Individuelles und kollektives Handeln von (potentiellen) Migrantinnen und Migranten wird in Geschichte und Gegenwart unter Bedingungen verschiedener Kontroll-, Steuerungs-, Katego-risierungs- und Regulierungsunternehmungen hervorgebracht, an deren Herausbildung und partieller Durchsetzung verschiedenste Akteure beteiligt sind. Die kontingenten Ausprägungen, Zusammenhänge und Entwicklungen dieser versuchten Einflussnahmen und ihrer Wechselwirkungen mit den Handlungen und Entscheidungen von Migrantinnen und Migranten sind als ›Migrationsregime‹ Gegenstand des Arbeitsbereichs: Wer beobachtet, beeinflusst und produziert aus welchen Gründen, in welcher Weise und mit welchen Konsequenzen welche Migrationen und ihre Folgen?

Prozesse gewaltinduzierter Mobilität. ›Displaced Persons‹ zwischen Repatriierung, Resettlement und Integration in niedersächsischen Kommunen nach dem Zweiten Weltkrieg

(Christoph Rass / Sebastian Huhn)

Hermann Helfgott - Zvi Asaria. Ein transnationales Rabbinerleben im Zeitalter der Extreme

(Christoph Rass / Frank Wolff)

Konfigurierungen von ›Islam‹ und ›Muslimen‹ auf lokaler Ebene in Deutschland

(Georg Glasze, Erlangen / Andreas Pott)

Interessenvertretung – Kooperation – Konflikt. Zum Verhältnis von Migrantenorganisationen und Gewerkschaften in Hamburg, Offenbach und Stuttgart (1970/80er Jahre)

(Helen Schwenken / Anne Lisa Carstensen)

Negotiating Resettlement. Aushandlungen, Verläufe und Langzeiteffekte der Folgewanderungen gewaltinduzierter Mobilität nach dem Zweiten Weltkrieg

(Sebastian Huhn)

Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland. Flüchtlingspolitische Initiativen als Orte aktiver Bürgerschaft, kollektiver Konfliktaushandlung und demokratischen Lernens

(Hans-Jürgen Bieling, Tübingen / Helen Schwenken, Osnabrück / Elisabeth Tuider, Kassel)