IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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PD Dr. Christiane Reinecke, Foto: privat

PD Dr. Christiane Reinecke

Universität Osnabrück
Institut für Migrations-forschung und Inter-kulturelle Studien (IMIS)
Neuer Graben 19/21, Geb.03
49074 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4075

christiane.reinecke@uni-osnabrueck.de

Christiane Reinecke

Neuere und Neueste Geschichte

Transnationale Migrations-, Wissens- und Stadtgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts mit Schwerpunkten in der (post)kolonialen britischen, französischen und deutsch-deutschen Geschichte. Geschichte von Migration und Illegalität im Zeichen von Globalisierung und Dekolonisation. Geschichte moderner Migrations- und Grenzregime. Geschichte der Produktion und Zirkulation von Wissen über das Soziale, über Race, Class, Sex & Gender. Geschichte urbaner Ungleichheiten und Peripherien. Theorien und Methoden der transnationalen Forschung, der Akteur-Netzwerk Theorie, postkolonialen Theorie und Raumforschung

Seit März 2019 Leiterin der Nachwuchsgruppe Die wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration  (gemeinsam mit Dr. Isabella Löhr) am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück.

Werdegang

Im Januar 2019 Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Universität Leipzig mit einer Habilitationsschrift zu urbanen Problemzonen als Räumen der gesellschaftlichen Selbstbeobachtung und Neujustierung im (post)kolonialen Frankreich und der Bundesrepublik. 2008 Promotion an der Humboldt-Universität Berlin mit einer Arbeit zu Praktiken der Migrationskontrolle in Großbritannien und Deutschland.

Im Wintersemester 2018/19 Vertretung der Professur für Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts (Lehrstuhl Gabriele Lingelbach) an der Christian-Albrechts-Universität Kiel; 2015-2019 wiss. Mitarbeiterin bei Maren Möhring im Bereich der Vergleichenden Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, Institut für Kulturwissenschaften, Universität Leipzig; 2012-2015 wiss. Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg; 2008-2012 Postdoktorandin am SFB 640 „Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel“, HU Berlin, in einem von Thomas Mergel geleiteten Projekt zur wissenschaftlichen Beobachtung sozialen Wandels in der DDR und BRD; 2004-2008 Doktorandin am Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas; 2003 Magister in Neuerer/Neuester Geschichte und Neuerer deutscher Literatur an der Humboldt-Universität Berlin; 2001 Master in Modern History am University College London

Akademische Auslandsaufenthalte

2012-2013 Marie Curie Fellow am Centre d’histoire sociale du XXe siècle (Université Paris 1 – Panthéon-Sorbonne); 2010 Visiting Scholar am Minda de Gunzburg Center for European Studies, Harvard-University, USA; Wiederholte Archivaufenthalte in Paris und London als Stipendiatin der dortigen Deutschen Historischen Institute und des DAAD.

Auszeichnungen

  • 2013: Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis für die Dissertation
  • 2008 Preis des Deutschen Historischen Instituts London für die Dissertation

Mitgliedschaften

  • Arbeitskreis Geschichte + Theorie
  • DFG-gefördertes Netzwerk „Population, Knowledge, Order, Change: Demography and Politics in the Twentieth Century in Global Perspective” (2011‑2014)
  • Hamburger Forschungsnetzwerk „Low Budget Urbanity“ (2012‑2014)
  • Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands
  • Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung
  • Mitglied im Netzwerk Fluchtforschung

Herausgeberschaften

  • Mitglied im Herausgebergremium der Zeitschrift „Moderne Stadtgeschichte“ (ab Dezember 2018)
  • Mitglied in der Redaktion der Zeitschrift „Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History“ (ab Januar 2019)

Publikationen