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Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Prof. Dr. Christoph Rass

Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung beginnt mit der Suche nach der Schärpenburg bei Heede.

In Kooperation mit der Gemeinde Heede beginnt die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften in einem Forschungsprojekt zum Jahreswechsel 2018/19 mit der Suche nach der "Schärpenburg" bei Heede. Gemeinsam wollen Historiker (Prof. Dr. Thomas Vogtherr & Prof. Dr. Christoph Rass) mit der Physischen Geographie/Geoarchäologie (Prof. Dr. Achim Härtling & Dr. Andreas Stele) den Standort der mittelalterlichen Befestigungsanalge sowie des "Hauses Heede" klären bzw. prospektieren. Die Arbeitsgruppe schließt dabei an die in ihren Pilotprojekten seit 2014 gesammelten Erfahrungen bei der Integration unterschiedlicher Quellen und Daten an, und entwickelt ihr Methodenset weiter.  

Jüdisches Leben in Deutschland 80 Jahre nach dem 9. November: Podiumsdiskussion an der Universität Osnabrück

Zum Abschluss des Rahmenprogramms der Ausstellung "Alles brannte!". Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen, die noch bis zum 20. Dezember 2018 in der Universitätsbibliothek auf dem Camps Westerberg zu sehen ist, diskutieren ebendort am 13. Dezember ab 19. Uhr Experten über die gegenwärtige Situation der jüdischen Gemeinden.

Auf dem Podium sind

- Prof. Dr. Doron Kiesel, Zentralrat der Juden in Deutschland

- Michael Grünberg, Vorstand der Jüdischen Gemeinde Osnabrück

- JunProf. Dr. Jannis Panagiotidis, Universität Osnabrück

Die Veranstaltung wird von Christoph Rass moderiert.

Im Anschluss lädt die Universitätsgesellschaft zu einem Empfang im Foyer der Bibliothek. 

Vortrag im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven

Unter dem Titel Das Wissen über Migration: Forschung Gesellschaft im Dialog referiert Christoph Rass am 2. Dezember 2012 über die Frage, wie unterschiedliche Akteure Wissensansprüche über Migration und migrationsinduzierten gesellschaftlichen Wandel hervorbringen, wie dieses Wissen etabliert und weitervermittelt wird und welche Konsequenzen solche Zusammenhänge dafür haben, wie sich Gesellschaften mit Migration auseinander setzen.  

Erträge einer Debatte: „Sie sind am Beginn eines mühsamen Prozesses, es ist der Startschuss für die zu leistende Arbeit.“

Diskussion in Lüneburg greift Thesen von Christoph Rass zur Aufarbeitung der Erinnerungskultur und Geschichtspolitik von Wehrmachtveteranen vor Ort auf. 

Christoph Rass spricht im Rahmen des Symposiums Erinnerungskultur nach 1945 in Lüneburg

Am 30. November 2018 tauschen sich im Museum Lüneburg Historiker/innen und Vertreter/innen der lokalen Politik und Geschichtskultur über die Frage aus, wie vor Ort kritisch und konstruktiv mit der auf die Wehrmacht und den Zweiten Weltkrieg bezogenen Erinnerungskultur der Nachkriegszeit umgegangen werden kann. 

Der Beitrag von Christoph Rass verweist unter dem Titel Zwischen Osaritschi und Lüneburg. Vernichtungskrieg, Wehrmachtsveteranen und Erinnerungskultur  auf die Notwendigkeit, sich in lokalen Fallstudien intensiv mit Akteuren und Prozessen nach 1945 auseinander zu setzen. 

Erträge einer Diskussion: Konzept für das "Rosemeyer-Beinhorn-Museum" in Lingen bleibt umstritten

Christoph Rass diskutiert im LWH in Lingen über die Herausforderungen der Musealisierung eines Rollenmodells der NS-Propaganda.

Lassen sich Technik, Autorennen und sportliche Erfolge von ihrer Einbindung in NS-Propaganda und ihre Aufladung mit ideologischen Bedeutungen trennen? Wie lässt sich die fatale Verbindung von Sport und NS-Staat zwischen Naivität und "Win-Win", Kompromiss und Missbrauch, ideologischen Berührungspunkten und Verdrängungen angemessen in museale Konzepte fassen? Wo verlaufen Grenzen zwischen Kollaboration, Mitläufertum und Mittäterschaft? Fragen wie diese diskutiert am 27. November in Lingen ein Panel aus Expert/innen im Ludwig Windhorst Haus mit Blick auf das dort geplante "Rosemeyer-Museum". 

Ausstellung "Alles brannte" eröffnet. Umfangreiches Begleitprogramm bis zum 13. Dezember 2018

Nach der Eröffnung der Ausstellung "Alles brannte" am 8. November 2018 im Foyer der Universitätsbibliothek/Campus Westerberg ist ein Besuch täglich während der Öffnungszeiten bis zum 20. Dezember 2018 möglich. 

Die Ausstellung wird von einem Begleitprogramm gerahmt: 

Workshop 
Wandel der Erinnerung. Die Zeitgeschichte lokalen Gedenkens an die »Reichspogromnacht«Dr. Frank Wolff, Sprecher des Arbeitskreises »Geschichte der Juden« der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.
VHS, Bergstraße 8
Do., 15. Nov., 10.30 – 16.00 Uhr, Eintritt frei!

Vortrag
Günstige Geschäfte: Interessen am Osnabrücker Synagogengrundstück. Gestapo, Oberbürgermeister und Regierungspräsident
Dr. Michael Gander
VHS, Bergstraße 8

Podiumsgespräch 
Zwischen Erinnerung und Renaissance. Jüdisches Leben in Deutschland 80 Jahre nach dem 9. November
Es diskutieren: Prof. Dr. Doron Kiesel (Zentralrat der Juden in Deutschland), Michael Grünberg (Jüdische Gemeinde Osnabrück), Jun. Prof. Dr. Jannis Panagiotidis (Universität Osnabrück)
Moderation: Prof. Dr. Christoph Rass
Vortragsraum der Universitätsbibliothek / Bereichsbibliothek am Westerberg, Nelson-Mandela-Platz 1
Do., 13. Dez., 19.00 Uhr, Eintritt frei!

 

 

Welchen einfluss haben die Midterms auf die US-amerikanische Migrationspolitik?

Christoph Rass im Gespräch mit der Deutschen Welle ...

Workshop der Profillinie Migrationsgesellschaften/Translationen von Migration

Am 9. November 2018 findet am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück im Rahmen der Profillinie Migrationsgesellschaften der internationale Workshop 

Kulturtechnik? Migrationsgesellschaften und die Produktion von 
In- und Exklusion in personenbezogenen Massendaten

statt. 

 

 

Ausstellungseröffnung: "Alles brannte!"

Die Ausstellung

"Alles brannte!"
Jüdisches Leben und seine Zerstörung
in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

der Stiftung "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" gastiert in Osnabrück und wird ab dem 9. November 2018 im Foyer  der Universitätsbibliothek Osnabrück, Bereichsbibliothek Naturwissenschaften / Mathematik gezeigt. 

Organisatoren vor Ort sind die Universitätsbibliothek, die VHS-Osnabrück sowie die Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung. 

Welche migrationspolitischen und gesellschaftlichen Auswirkungen hätte die Abschaffung der Einbürgerung durch Geburtsrecht in den USA?

"All persons born or naturalized in the United States, and subject to the jurisdiction thereof, are citizens of the United States", legt der 14 Zusatzartikel zur Verfassung der USA fest. Dieser Grundsatz hat Einwanderern der zweiten Generation bisher einen unmittelbaren Zugang zu Staatsbürgerschaft und Bürgerrechten gewährt - und steht nun scheinbar zur Disposition. Welche Auswirkungen hätte ein solcher Bruch mit den migrationspolitischen Tratditionen der USA? Christoph Rass nimmt dazu im Gespräch mit der Deutschen Welle Stellung. 

Preisverleihung im Rahmen der Jahrestagung Arbeitskreis Militärgeschichte:

Konfliktlandschaften. Militärgeschichte im interdisziplinären Dialog.

Merten Krönke, Student der Geschichte an der Universität Göttingen, hat am 11. Oktober in der Aula der Universität Osnabrück den mit 1.000 Euro dotierten Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte erhalten. Die Preisverleihung war Teil der nun nach 2012 bereits zum zweiten Mal in Osnabrück stattfindenden Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte, der größten einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte von Krieg, Militär und Gesellschaft befassten wissenschaftlichen Vereinigung...

Christoph Rass zur Bedeutung des "Westwalls" während des Zweiten Weltkrieges

In der französischen Dokumentation Maginot vs. Siegfried. La guerre des lignes nimmt Christoph Rass zur militärischen Bedeutung des "Westwalls" in der deutschen Kriegsplanung Ende der 1930er Jahre, beim Angriff auf Frankreich und die Benelux-Staaten 1939/40 sowie bei den Kämpfen entlang der deutschen Westgrenze 1944/45 Stellung. 

Erstausstrahlung der Dokumentation im französischen Fernsehn am 12. Oktober 2012.

Osnabrücker Neueste Geschichte auf dem Deutschen Historikertag 2018

Auf dem 52. Deutschen Historikertag "Gespaltene Gesellschaften", der vom 25. bis zum 28. September 2018 in Münster stattfindet, ist die Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung mit zwei Beiträgen vertreten

Christoph Rass (Osnabrück): Schulunterricht und Geschichte in Migrationsgesellschaften. Historische Perspektiven auf Wissensproduktion und Diversität

in der Sektion: Standardisierung oder Pluralisierung? Geschichtsunterricht in der "gespaltenen" Gesellschaft (Sektionsleitung: Manuel Köster, Holger Thünemann, Meik Zülsdorf-Kersting)

Christoph Rass (vortragend), gemeinsam mit Henning Borggräfe (ITS, Bad Arolsen) und Ismee Tames (NIOD, Amsterdam): People on the Move. Zeiträumliche Analysen von Flucht- und Gewaltmigration im 20. Jahrhundert mithilfe Geografischer Informationssysteme (GIS)

in der Sektion Digital Humanities in der Analyse gespaltener Gesellschaften - Beispiele aus der Praxis (Sektionsleitung: Torsten Hiltmann, Mareike König)

Hetzschrift und Quelle .... Versandbuchhandlungen liefern rassistische und völkische Schriften.

Leicht lassen sich über Versandbuchhandlungen bzw. Online-Dienste historische Bücher mit rassistischen Inhalten beschaffen. Wie lässt sich die prinzipielle Zugänglichkeit zum Zweck der kritischen Auseinandersetzung mit der Einschränkung der Zirkulation solcher Schriften verbinden?

Christoph Rass im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Hetzschrift und Quelle .... Versandbuchhandlungen liefern rassistische und völkische Schriften.

Projektabschluss mit Ausstellungseröffnung!

Am 9. September 2018 konnte die Arbeitsgruppe Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung mit der Eröffnung der Ausstellung 

Écraser l’infâme! Künstler und das Konzentrationslager - die Kunstsammlung der Gedenkstätte Sachsenhausen

das gleichnamige Forschungsprojekt abschließen, in dessen Rahmen unser Team biografische Recherchen sowie visuelle Repräsentationen von acht Künstlern erarbeitet hat, die während der NS-Herrschaft im KZ Sachsenhausen interniert waren. 

Weiterführende Forschungen zur Verarbeitung gewaltinduzierter Mobilität setzen nun an Leben und Werk von Rudolf von Ripper an. 

Konfliktlandschaften. Militärgeschichte im interdisziplinären Dialog - Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte 2018 in Osnabrück

Nach 2012 findet in diesem Jahr zum zweiten Mal die Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte an der Universität Osnabrück statt. 

Thema der von Prof. Dr. Christoph Rass organisierten Konferenz sind diesmal Potentiale und Herausforderungen interdisziplinärer Perspektiven in der Militärgeschichte. 

Die Jahrestagung des Arbeitskreises Militärgeschichte findet in Kooperation mit der Arbeitsgruppe interdisziplinäre Konfliktlandschaftsforschung und der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung der Universität Osnabrück sowie dem Museum und Park Kalkriese vom 10. bis zum 12. Oktober 2018 statt. Tagungsorte sind Osnabrück und Kalkriese.

 

Wendepunkte: Friedensende und Friedensanfang vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart

Vom 24. bis zum 26. Oktober 2018 tauschen sich internationale Wissenschaftler/innen in Osnabrück über die Übergänge zwischen Frieden und Krieg aus. Für das Historische Seminar zählt Prof. Dr. Christoph Rass zu den Mitveranstaltern der Konferenz, die gemeinsam von der Deutschen Stiftung Friedensforschung, dem Interdisziplinären Institut für die Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück sowie dem Zentrum für Historische Friedensforschung der Universität Bonn vorbereitet wird.

 

"Migration ist keine Krise", Christoph Rass im Gespräch mit dem Deutschlandfunk über Migrationspolitik und 'Fluchtursachenbekämpfung'.

"Flüchtlingskrise, Asylkrise und jetzt auch noch die Warnung vor neuen Migrationskrisen: Christoph Rass würde das Wort "Krise" in der Debatte gerne streichen. Denn der Migrationsforscher und Historiker sagt: Migration wird zunehmen. Deshalb käme es darauf an, wie über globale Mobilität berichtet wird, ob als Problem, als Krise, als Bedrohung, ob als Chance oder schlicht als Normalität ..."

(ein Beitrag von Sarah Zerback)

Solingen und die AfD

Christoph Rass im Gespräch mit WDR 5 über den Anschlag von Solingen am 29. Mai 1993.

Christoph Rass im Gespräch mit tagesschau24 zur US-amerikanischen Migrationspolitik

Was bedeutet die US-amerikanische Migrationspolitik an der Grenze zu Mexiko und warum sollten wir die Kriminalisierung von Migration, die Internierung von Geflüchteten und die Trennung von Familien aus Europa genau beobachten? 

 

 

Interview mit Christoph Rass zur Kooperation mit dem International Tracing Service

Im Projekt  Transnationale Erinnerungen an NS-Zwangsarbeit und Migration kooperiert die Arbeitsgruppe Neueste Geschichte & Historische Migrationsforschung mit dem NIOD in Amsterdam sowie dem ITS in Bad Arolsen bei der Entwicklung innovativer Methoden, um personenbezogene Akten zu Displaced Persons auszuwerten. 

Neuerscheinung: Was ist ein Migrationsregime?

Band 1 der Reihe "Produktion von Migration" erschienen

Was ist ein Migrationsregime? What is a Migration Regime?
herausgegeben von Andreas Pott, Christoph Rass und Frank Wolff, Wiesbaden 2018.

Der Begriff des Migrationsregimes erfreut sich großer Beliebtheit. Er verspricht einen analytischen Zugriff auf die Komplexität der Beziehung von Migration und Regulation. Dabei wird er jedoch sehr unterschiedlich genutzt und gedeutet. Die Herausgeber des Sammelbandes verstehen diese Vielstimmigkeit als einen Aufruf zur Debatte. Aufbauend auf einem längeren Austauschprozess auf Tagungen und Workshops haben sie Forscher*innen, die zentrale Fachrichtungen einer interdisziplinären Migrationsforschung und deren unterschiedliche Perspektiven vertreten, eingeladen, die Grundannahmen, Potentiale und Herausforderungen des Ansatzes zu diskutieren. Die so versammelten kritischen Einsichten in ein Schlüsselkonzept der modernen Migrationswissenschaft leuchten Wege aus, wie Fragen von Machtverteilung, Agency und Aushandlung systematischer in die Migrationsforschung einbezogen werden können.

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Forschungsprojekt untersucht die Verfolgung von homosexuellen Menschen im Osnabrück der Nachkriegszeit

Wie geschieht die Ausgrenzung, Diskriminierung und Kriminalisierung von sozialen Gruppen in der Gesellschaft? Welche Folgen erleiden die Opfer? Mit diesen Fragen befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Historischen Seminar der Universität Osnabrück. In dem Forschungsprojekt werden insbesondere die Lebensverhältnisse homosexueller Menschen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg betrachtet. Für das Projekt werden noch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesucht.

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Diskussion über kritischen Umgang mit "Ehrenbürgern" in Nordhorn.

Wie kann lokale bzw. regionale Erinnerungskultur zu einem angemessenen und kritischen Umgang mit "Ehrenbürgern" finden, deren Biografien Verstrickungen mit dem NS-System aufweisen? Am 6. März 2018 hat Christoph Rass Herausforderungen, Befunde und Perspektiven mit dem Kulturausschuss der Stadt Nordhorn diskutiert.   

DFG fördert Projekt zur Digitalisierung der Osnabrücker Gestapokartei

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Historiker und Migrationsforscher an der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Christoph Rass, die Förderung des Projekts ‚Überwachung. Macht. Ordnung – Personen- und Vorgangskarteien als Herrschaftsinstrument der Gestapo‘ bewilligt, bei dem zum ersten Mal eine Personen- und Vorgangskartei der Geheimen Staatspolizei des „Dritten Reiches“ mit Methoden der digital history ausgewertet werden soll. Grundlage hierfür ist die Kartei der Osnabrücker Gestapo.

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Neuerscheinung zur Darstellung von Migration in Ausstellungen und Museen

Als Ausgabe 51/2017 der IMIS-Beiträge ist das von Dr. Marcel Berlinghoff, apl. Prof. Melanie Ulz und Prof. Dr. Christoph Rass herausgegebene Themenheft 'Die Szenographie der Migration. Geschichte. Praxis. Zukunft' erschienen. In dem Band diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis unterschiedliche Modi der Darstellung von Migration und gesellschaftlichem Wandel in Ausstellungen und musealen Kontexten.  

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Neuerscheinung zur visuellen Produktion von Migration

Als dritter Band der neuen Reihe des IMIS unter dem Titel "Migrationsgesellschaften" ist der zweite von drei Sammelbänden erschienen, in denen sich apl. Prof. Melanie Ulz (Kunstgeschichte) und Prof. Dr. Chrisotph Rass (Historische Migrationsforschung) in interdisziplinärer Perspektive mit der visuellen Darstellung von Migration befassen.

Der vorliegende Band versammelt Beiträge eines weiten fachlichen Spektrums der interdisziplinären Migrationsforschung. Die Autorinnen und Autoren untersuchen Visualisierungsprozesse aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive und arbeiten die Wirkmächtigkeit von Bildern unterschiedlicher medialer Formaten als Wirklichkeitskonstruktionen heraus, die unseren Umgang mit Migration und gesellschaftlichem Wandel prägen. 


Das Buch eröffnet ein interdisziplinäres Feld anhand exemplarischer Erkundungen, die theoretische und methodische Potentiale einer durch die visual culture studies informierten Migrationsforschung entwickeln. 

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Osnabrücker Historiker erhält Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung

Der Migrationsforscher Prof. Dr. Christoph A. Rass vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück erhält den diesjährigen "Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung". Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von der Stiftung Deutsches Auswandererhaus gemeinsam mit dem Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 18. November 2017 im Deutschen Auswandererhaus statt.

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