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Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Aufarbeitung der Verfolgung homosexueller Menschen in Osnabrück 1949-1994 (VHM)

Das Projekt "Aufarbeitung der Verfolgung homosexueller Menschen in Osnabrück 1949-1994 (VHM)" untersucht die Präsenz von Homosexualität in der Stadtgesellschaft Osnabrücks zwischen 1949 und 1994. Auf der Basis von Interviews und Archivdokumenten fragen wir danach, wie eine Stadtgesellschaft Diskriminierung hervorbringt und was dies für die Betroffenen und das Leben in der Stadt bedeutet. Als eine Pilotstudie zielt unsere Arbeit vor allem darauf ab, zu verstehen, wie und mit welchen erwartbaren Ergebnissen diese Geschichte einer mittelgroßen Stadt in der Bundesgesellschaft erforscht werden kann.

Auf den nächsten Seiten finden Sie den Abschlussbericht dieser von 2017 bis 2019 laufenden Projektphase. Dabei versteht sich diese Präsentation als ein Zwischenstand eines dringend benötigten umfassenderen Projekts, welches den sowohl Blick vertiefen, als auch zeitlich und räumlich in die Region ausweiten kann.

Um allen Interessierten ungehinderten Zugriff auf unsere Ansätze und Ergebnisse zu ermöglichen, haben wir uns entschieden, diesen Abschlussbericht nicht gedruckt, sondern in Form einer frei zugänglichen Online-Broschüre zu veröffentlichen. Denn neben den uns antreibenden wissenschaftlichen Fragen sehen wir diese Präsentation auch als einen Aufruf, anhand der hier skizzierten Ausgrenzungs- und Emanzipationsgeschichte den gesellschaftlichen und städtischen Dialog über Diskriminierungsdynamiken und ihre langfristigen Folgen zu intensivieren.

Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Rass, PD Dr. habil. Frank Wolff.

Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Projektlaufzeit: 2017-2019.