IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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PD Dr. habil. Frank Wolff

PD Dr. habil. Frank Wolff

Universität Osnabrück
Neueste Geschichte / IMIS
Neuer Graben 19/21
Raum 03/224
49069 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4914

frank.wolff@uni-osnabrueck.de

Sprechzeiten

siehe StudIP

Profil

Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar (Neueste Geschichte) und am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS).

Arbeitsschwerpunkte: Neuere und Neueste Geschichte, Zeitgeschichte, Migrationsforschung, Geschichte der Menschenrechte, Jüdische Geschichte, Grenzen und Gesellschaften, Transnationalität, Globalgeschichte, Geschichte und Theorie.

Schwerpunktregionen: Russland und Polen, USA, Argentinien, Deutschland, jüdische Diaspora.

Frank Wolff ist Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück und Vorstandsmitglied des dortigen Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS). Seit 2011 forscht Frank Wolff als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Neueste Geschichte und HIstorische Migrationsforschung insbesondere zu historischen Grenzen, jüdischer Geschichte und interdisziplinären Methoden und Theorien der Geschichtsvermittlung/Public History. Nach seinem Studium der Osteuropäischen Geschichte, Anglistik, Allgemeine Geschichte und Germanistik an der Universität zu Köln wurde er an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology an der Universität Bielefeld promoviert (2011, summa cum laude) und hielt 2010-11 ein DFG-Visiting Fellowship am Department of History an der Johns Hopkins University, Baltimore. 2016 war er Max Kade Visiting Professor in German Studies an der University of Notre Dame in den USA. Im Frühjahr 2021 lehrt er als Research Associate und Visiting Lecturer on Racism and Antisemitism Studies Bard College Berlin. Neben zahlreichen Fachpublikation erschienen seine Beiträge in der FAZ, Cicero oder dem Deutschlandfunk. Er ist Herausgeber mehrerer Bände und Autor zweier preisgekrönter Monographien, zur transnationalen Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung (Neue Welten in der Neuen Welt, Industrielle Welt 86, Böhlau 2014, in English: Yiddish Revolutionaries in Migration, Historical Materialism Series 226, Brill 2021 and Haymarket Books 2022) und zur deutschen Teilung (Die Mauergesellschaft, stw 2297, Suhrkamp 2019).

2019 erhielt er für sein Habilitationsprojekt Die Mauergesellschaft: Die Gesellschaftsgeschichte der deutsch-deutschen Migration 1961-1989 den Preis für exzellente Nachwuchsforschung der Universitätsgesellschaft Osnabrück 2019. Sein Buch Die Mauergesellschaft: Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989 erschien 2019 als Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft.

Aktuell verfasst Frank Wolff eine Monographie zur Geschichte der Homosexualität in der Stadtgesellschaft. Zudem befasst er sich mit einer langen Geschichte des Grenzdenkens und der Mobilisierung der Menschenrechte von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Migrationsforschung, der Buchreihe Migrationsgesellschaften und mehrerer Sammelbände.