IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Ein Teil des IMIS-Teams im März 2019, Foto: Elena Scholz, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Aufführung des Dokumentarfilms „We Exist“ mit anschließender Diskussion

[18.11.2019] Am 22. November 2019 wird der Dokumentarfilm „We Exist“ aufgeführt. Der Film widmet sich Flucht und Geflüchteten im Mittelmeerraum und kombiniert die bildlichen Eindrücke mit Musik von Künstler*innen aus Ländern Afrikas und des mittleren Ostens. Im Anschluss an die Filmaufführung findet ein Vortrag des Regisseurs Lucian Segura sowie eine Diskussion mit Lucian Segura, Christiane Cannizzo-Marcus (GIZ) und Dr. Hamza Safouane (IMIS, Universität Osnabrück) statt. Die Veranstaltung wird vom IMIS in Kooperation mit Engagement Global organisiert. Zeit und Ort: ab 15:30 Uhr, Gebäude 15 (EW), Raum E10, Seminarstraße 20, 49074 Osnabrück. Plakat

Neuerscheinung: „Africa on the Move – Migration, Translocal Livelihoods and Rural Development in Sub-Saharan Africa“

[18.11.2019] Wanderungsbewegungen und raumüberspannende soziale Netzwerkbeziehungen sind elementare Aspekte der alltäglichen Lebenswirklichkeit einer halben Milliarde Menschen auf dem afrikanischen Kontinent. Durch eine "translokale Brille" betrachten und analysieren die IMIS-Mitglieder Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ die Einflüsse translokaler Livelihoods auf Aspekte des ökonomischen, ökologischen und sozialen Wandels im ländlichen Subsahara-Afrika. "Africa on the Move" ist die erweiterte und aktualisierte englische Ausgabe des 2017 bei transcript erschienenen Buches "Afrika in Bewegung – Translokale Livelihoods und ländliche Entwicklung in Subsahara-Afrika". Zum Verlag

Ausschreibung: Wiss. Mitarbeit E13 65% im Verbundprojekt aktivzivil

[6.11.2019] Das IMIS sucht zum 01.01.2020 eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (Entgeltgruppe 13 TV-L, 65%) für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung – im Rahmen des Förderbereichs "Teilhabe und Gemeinwohl" – geförderte Projekt "Die aktivierte Zivilgesellschaft. Eine Analyse der nachhaltigen Wirkung von bürgerschaftlichem Engagement auf Sozialkapital und Gemeinwohl in Deutschland (aktivzivil)" - vorbehaltlich der Mittelfreigabe - für die Dauer von drei Jahren. Zur Ausschreibung

Ausschreibung: Wiss. Mitarbeit im IMIS-Projekt "Kommunale Vielfalt gestalten"

[6.11.2019] Zur Durchführung des vom Netzwerk Bildung – Stiftungen für die Region Osnabrück geförderten Forschungsprojekts „Kommunale Vielfalt gestalten“ (Projektleitung Prof. Dr. Christoph Rass und Prof. Dr. Andreas Pott) wird am IMIS zum 01.01.2020 ein*e wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d, Entgeltgruppe 13 TVL, 65 %) gesucht. Die Stelle ist auf ein Jahr befristet. Zur Ausschreibung

Ausschreibung: 2 Stellen Wiss. Mitarbeit im IMIS-Projekt zu Ausländermeldekarteien

[1.11.2019] Zur Durchführung des IMIS-Forschungsprojekts „Massendatenbasierte Langzeitmodelle migrationsinduziert wachsender Diversität im urbanen Kontext: Ausländermeldekarteien als Kulturgut und Grundlage reflexiver Migrationsforschung“, gefördert vom MWK im Rahmen des Programms "Niedersachsen digital - Digitalisierung in den Lebens-, Geistes- und Kulturwissenschaften", werden an der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Prof. Dr. Christoph Rass, und an der Professur für Sozialgeographie, Prof. Dr. Andreas Pott zum 1.1.2020 zwei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (m/w/d, Entgeltgruppe 13 TVL, 65 %), gesucht. Zur Ausschreibung

Ringvorlesung zum Thema „Die Praxis der Migrationsforschung“

[17.10.2019] Die Ringvorlesung des Masterstudiengangs Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB) wird im WS 2019/20 zusammen mit der Fachschaftsinitiative "IMIB - und dann?" und der Profillinie Migrationsgesellschaften am IMIS organisiert. Es sind eine Reihe von Expert*innen zum Thema "Die Praxis der Migrationsforschung" zu Gast. Die Ringvorlesung richtet sich an Studierende ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit. Beginn: 7.11.2019, donnerstags 12:15-13:45 Uhr, Raum 15/111, Seminarstraße 20 (EW), 49074 Osnabrück. Programm

Vernetzungstreffen am IMIS zu Genderperspektiven

[17.10.2019] "Wie geschlechtersensibel ist die Migrationsforschung heute?" lautet der Titel des Vernetzungstreffens zu Genderperspektiven in der DeZIM-Forschungsgemeinschaft am 29.11.2019 von 11–18 Uhr im IMIS. Ziel des Workshops ist es, Wissenschaftler_innen der DeZIM-Forschungsgemeinschaft, die zu Geschlechterfragen arbeiten, zu vernetzen und sich über über bestehende Forschungen und den aktuellen Stand der genderbezogenen Migrationsforschung auszutauschen. Die Veranstaltung ist Teil des DeZIM-Forschungsprojekts „Frauen mit Migrationshintergrund im zivilgesellschaftlichen Engagement: Inklusions- und Partizipationsarbeit mit Geflüchteten“ (FemPart) und der DeZIM-Workshop Series. Programm folgt; Anmeldungen sind bis 15.11. zu richten an johanna.neuhauser@uos.de / Programm

Neue IMIS-Studie zum Exil von Künstlerinnen und Künstlern in der Bundesrepublik Deutschland

[15.10.2019] Die am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück von Laura Lotte Lemmer und Jochen Oltmer verfasste Studie »Exil in der Bundesrepublik Deutschland. Bedingungen und Herausforderungen für Künstlerinnen und Künstler« ist in der vergangenen Woche anlässlich des Empfangs »20 Jahre Writers in Exile« im Bundeskanzleramt vorgestellt worden. Inzwischen liegt sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) online vor: Pressemeldung und Studie / Projekt

Neuerscheinung zum Phänomen der ko-ethnischen Migration

[15.10.2019] IMIS-Mitglied Jannis Panagiotidis beschäftigt sich in seinem Buch "The Unchosen Ones: Diaspora, Nation, and Migration in Israel and Germany" mit dem Phänomen der ko-ethnischen Migration, bei dem Migranten auf Grundlage ihrer ethnischen Zugehörigkeit Aufnahme in ihrem diasporischen "Heimatland" finden. Er untersucht Einwanderung nach Israel und Deutschland und betrachtet dabei Einzelfälle, in denen Migranten die Aufnahme verwehrt wurde. Diese Ablehnungen stellen die Vorstellung, dass Länder wie Deutschland und Israel ein "offenes Tor" für ihre "heimkehrende Diaspora" unterhielten, in Frage. Zum Verlag

Neue Studie zu Demokratietheorie und Migrationsbewegungen

[10.10.2019] Das Buch "Migration und radikale Demokratie. Politische Selbstorganisierung von migrantischen Jugendlichen in Deutschland und den USA" von IMIS-Mitglied Helge Schwiertz lädt dazu ein, das Verhältnis von Demokratie und Migration neu zu denken und zu praktizieren. Der Autor entwickelt eine empirisch fundierte Analyse migrantischer Selbstorganisierungen in Deutschland und den USA und beschreibt, wie Jugendliche mit prekärem Aufenthaltsstatus zu politischen Subjekten werden, die für ihre Rechte eintreten und mitbestimmen wollen. Durch einen wechselseitigen Bezug von Theorie und Empirie argumentiert er, dass diese Selbstorganisierungen zu einer gesamtgesellschaftlich bedeutenden Aktualisierung von Demokratie beitragen. Zum Verlag

Jugendsachbuch zur deutschen Migrationsgeschichte in 2. Auflage erschienen

[9.10.2019] In einem Jugendsachbuch blicken IMIS-Mitglied Jochen Oltmer und Co-Autor Nikolaus Barbian auf die deutsche Migrationsgeschichte. Zahlreiche Illustrationen von Christine Rösch begleiten und ergänzen die Texte. Das 2016 erschienene Jugendsachbuch, das im November des Jahres vom Deutschlandfunk als eines der »sieben besten Bücher für junge Leser« ausgezeichnet worden war und im März 2017 den EMYS-Sachbuchpreis für Kinder- und Jugendliteratur erhielt, war zwischenzeitlich vergriffen. Nunmehr liegt es in einer überarbeiteten und aktualisierten zweiten Auflage vor. Zum Verlag

Neu: "Die Mauergesellschaft"

[9.10.2019] Die Mauer sicherte nicht bloß eine Grenze, sie definierte Deutschland im Kalten Krieg. Von der aktiven Befürwortung über die stille Akzeptanz bis hin zum Widerstand einte die geteilte deutsche Gesellschaft, dass sie sich ihrer Existenz nicht entziehen konnte. In seiner brillanten und faktengesättigten Studie "Die Mauergesellschaft - Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989" zeichnet IMIS-Mitglied Frank Wolff diese Verhältnisse im Detail nach und zeigt unter anderem, dass die in der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelte Forderung nach Reisefreiheit, der sich darum in der Bevölkerung entwickelnde Menschenrechtsdiskurs sowie die Ausreisebewegung selbst entscheidend für den Fall der Mauer waren. Zum Verlag

Tagung zu Russlanddeutschen: "Der Mensch und das System"

[16.10.2019] Am 5. und 6. Dezember 2019 findet im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold die Tagung "DER MENSCH UND DAS SYSTEM. Das 'sowjetische Gepäck' der Russlanddeutschen zwischen Erfahrung und Erinnerung" statt, veranstaltet vom Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Zusammenarbeit mit dem IMIS der Universität Osnabrück und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE). Weitere Informationen