IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Ein Teil des IMIS-Teams im Mai 2023, Foto: Karin Schumacher, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Lecture with Prof. Dr. Steven Vertovec: ‘Superdiversity and the Production of Social Complexity’

[23.5.2024] The next IMIS/SFB Lecture will take place on Tuesday 28 May, 18:00-19:30h (Osnabrück University, Neuer Graben 19/Schloss, room 11/212). Steven Vertovec is Founding Director of the Max-Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity, Göttingen, Honorary Joint Professor of Sociology and Ethnology, University of Göttingen, and Supernumerary Fellow at Linacre College, Oxford. His research focuses on issues of ethnic and religious minorities, international migration, multiculturalism, transnationalism, diversity and, last but not least, superdiversity. The German edition of his latest book was published just a few weeks ago: Superdiversität: Migration und soziale Komplexität (Suhrkamp).
You can also follow the lecture via online streaming: Link.

Foto: Miriam Sachs

Bundesweit erster Sonderforschungsbereich zu Migration gestartet

[10.5.2024] Was ist Migration? Diese Frage untersucht der neue Sonderforschungsbereich 1604 (SFB) „Produktion von Migration“ an der Uni Osnabrück. Warum wird etwa eine in Deutschland lebende Schwedin nicht als Migrantin bezeichnet, in Deutschland geborene Kinder und Enkel türkischer Einwanderer aber schon? Seit April 2024 arbeiten 50 Forscherinnen und Forscher aus Geographie, Geschichte, Psychologie, Sprach-, Rechts- und Sozialwissenschaften zusammen an der Untersuchung dieser und weiterer grundlegender Fragen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt für die erste Förderphase bis Ende 2027 8,3 Millionen Euro bereit. Zur Pressemeldung / Zum SFB

Wissenschaftsraum "Zukünfte der Migration" eingeworben

[3.5.2024] Ein weiterer Erfolg für die Migrationsforschung in Niedersachsen: Die Universität Osnabrück hat unter Federführung des IMIS und unter Beteiligung der Universitäten Göttingen und Hildesheim, des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien/Georg-Eckert-Institut und des Museums Friedland erfolgreich das neue niedersächsische Kooperationsformat eines Wissenschaftsraums „Zukünfte der Migration“ (FuturMig) eingeworben. - Wie sahen und sehen migrationsbezogene Zukunftsszenarien aus? Welche gesellschaftlichen Fortschritte und welche Ängste werden mit Migration assoziiert? Welche Vorstellungen gibt es, die Migrationsgesellschaft solidarisch und nachhaltig zu gestalten? Das sind Fragen, denen sich die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler widmen werden. - Das Vorhaben wird in den kommenden fünf Jahren mit fast drei Millionen Euro gefördert. Mit dem Förderprogramm „Wissenschaftsräume“ unterstützen das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung die Kooperation zwischen niedersächsischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. 16 Projekte haben eine Förderzusage erhalten. Mehr Informationen:Pressemeldung des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur / Pressemeldung der Universität Osnabrück

IMIS/SFB Lecture with Dr Luna Vives

[26.4.2024] The first IMIS/SFB Lecture will take place on Tuesday 14 May, 16:00-18:00h (Osnabrück University, Neuer Graben 19 / Schloss, room 11 / 212). Dr Luna Vives (Associate Professor in the Department of Geography at the Université de Montréal, Canada) will give talk on: »Evolving Maritime Search and Rescue along the Border of the EU: Death, Resistance, Hope«.
EU policymakers continue to develop new tactics to seal the border against sea migration, leading to a massive loss of human life. The militarization of SAR systems and the externalization of rescue responsibilities are deadly weapons in the EU's arsenal. Yet, throughout the region activist groups are resisting this trend, offering reason for hope.
The lecture is organized by the IMIS research group »The Production of Knowledge on Migration«. It will be a hybrid event. To follow the lecture online, please follow this link.

International conference "Migration and Urban Activism in 20th Century Europe"

[9.4.2024] From 17 to 19 April 2024, the international conference "Migration and Urban Activism in 20th Century Europe" took place in Rome, organized by the German Historical Institute in Rome, the University of Vienna (Department of Education), Osnabrück University (Institute for Migration Research and Intercultural Studies), Sapienza Università di Roma and Utrecht University.
Cities are made by people who inhabit them. European cities over the 20th century have been strongly shaped by domestic and international migration as well as urban social movements, civil society action, and political protest of various forms. This conference at the German Historical Institute in Rome is designed to illuminate the historical relations between these two factors in urban history: migration and urban activism. It brings together scholars discussing the history of urban developments subject to activism by migrants, against migrants, and for migrants. These three perspectives shall contribute to a more systematic understanding of important processes in our cities to which European historiography hitherto has paid relatively little attention. Program

IMIS/SFB Lectures in the Summer semester 2024

[28.3.2024] Three IMIS/SFB Lectures will take place in the summer semester 2024: On 14 May, Assoc. Prof. Luna Vives González, Montréal University/Canada will talk about "Evolving Maritime Search and Rescue along the Border of the EU: Death, Resistance, Hope", followed on 28 May by Prof. Dr. Steven Vertovec, Director of the Max-Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity, Göttingen: "Superdiversity and the Production of Social Complexity", and on 25 June by Prof. Dr. Naika Foroutan, Director of the German Center for Integration and Migration Research (DeZIM), Berlin: "Postmigrant Knowledge Production", with a commentary by Prof. Dr. Janine Dahinden, Transnational Studies, University of Neuchâtel, Switzerland & SFB Mercator Fellow.

The lectures take place in room 11/212, Neuer Graben 19/Schloss, 49069 Osnabrück. Program

Ausgezeichnete Masterarbeiten und Promotion

[5.3.2024] Drei im Kontext des IMIS bzw. MA IMIB erstellte Arbeiten wurden ausgezeichnet - Herzlichen Gückwunsch! - Andrea Sommer (Förderpreis Alumni Sozialwissenschaften) für ihre Masterarbeit: "Psychisch krank: Diagnose, Bescheinigung – und doch Abschiebung? Eine interpretative Policy Analyse der aufenthaltsrechtlichen Neuordnung von Bescheinigungsvorgaben und ihren Auswirkungen auf die Praxis in der psychosozialen Versorgung geflüchteter Menschen" / Julia Stäudle (Förderpreis Osnabrücker Friedensgespräche) für ihre Masterarbeit "'Wir wollten ein Stück weit verlängerter Arm Gottes sein.' Eine empirische Studie zum zivilgesellschaftlichen  Engagement russlanddeutscher Migrationskirchen in Kriegszeiten" / Hannah Niedenführ (Förderpreis Universitätsverlag Osnabrück/Brill) für ihre Dissertation "Aufwachsen fernab der Eltern: Anvertrauung in Burkina Faso zwischen Livelihood-Strategie und internationalen Wissenssystemen". Weitere Informationen

Aktuelles IMIS Working Paper zur Unterstützungsarbeit mit Menschen im Asylsystem

[21.2.2024] Neues IMIS Working Paper: Edling, Paula (2024): Von Hilfe zu Protest. Die Entstehung von sozialem Veränderungswillen in der Unterstützungsarbeit mit Menschen im Asylsystem. IMIS Working Paper 19, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Osnabrück: IMIS.
Unmittelbar nach seiner Entfaltung im Zuge der sogenannten ‚Willkommenskultur‘ 2015 wurde das unter unpolitischen Vorzeichen stehende mehrheitsgesellschaftliche Engagement zu einem politisch umkämpften Feld. Angesichts der Fluchtbewegungen aus der Ukraine Anfang 2022 entbrannte auch innerhalb der Unterstützungsstrukturen eine Debatte über die (Un-)Gleichbehandlung von geflüchteten Menschen. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen sowie individueller Erfahrungen von Engagierten untersucht das Working Paper auf Basis einer qualitativen fotogestützten Interviewforschung die Entstehung von sozialem und politischem Veränderungswillen im ursprünglich ‚humanitär‘ gerahmten Engagement. Es zeigt sich, dass einige der Befragten von 2015 bis 2022 zunehmend kritische Perspektiven auf die Funktionsweisen und Implikationen des staatlichen Asylsystems entwickelten, eine dezidierte Systemkritik dabei jedoch weitgehend ausblieb. - Das Working Paper 19 kann im Repositorium der UB heruntergeladen werden: https://osnadocs.ub.uni-osnabrueck.de/handle/ds-2024022110770
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Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am neuen SFB "Produktion von Migration". © Simone Reukauf Fotografie

Großer Erfolg für die Osnabrücker Migrationsforschung: DFG bewilligt der Universität einen neuen Sonderforschungsbereich

[24.11.2023] Es ist eine herausragende Anerkennung für die Leistungen der Osnabrücker Migrationsforschung: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Antrag auf Einrichtung des Sonderforschungsbereichs „Produktion von Migration“ an der Universität Osnabrück zur Förderung ausgewählt. Die Forschungsstärke des Standortes und das innovative Konzept des Verbunds von 17 Teilprojektleiterinnen und -leitern aus Osnabrück, Berlin/Potsdam, Flensburg, Frankfurt am Main und Münster überzeugten. Zur Umsetzung des Vorhabens erhält die Universität Osnabrück für die erste Förderphase bis Ende 2027 ca. 8,3 Millionen Euro. Zur Pressemeldung / Zum SFB 1604