IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Ein Teil des IMIS-Teams im März 2019, Foto: Elena Scholz, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Buchvorstellung und Diskussion: Umkämpftes Asyl

[6.1.2020] Im Rahmen eines IMIS-Gastvortrags stellt Dr. Patrice Poutrus (Universität Erfurt) am Mittwoch, dem 22. Januar 2020 sein Buch "Umkämpftes Asyl: Vom Nachkriegsdeutschland bis in die Gegenwart" am IMIS vor. MitdiskutantInnen sind Dr. Johanna Neuhauser (IMIS) und PD Dr. Frank Wolff (IMIS), Moderation: Prof. Dr. Ulrike Krause (IMIS). Zeit und Ort: 22.1.2020, 11-13 Uhr, Universität Osnabrück, IMIS, Neuer Graben 19/21, Raum 03/226, 49074 Osnabrück. Plakat

Neuerscheinung: Migration, Materialität und Identität

[16.1.2020] Wie leben Menschen ihren Alltag, wenn sie beruflich häufig umziehen? IMIS-Mitglied Anna-Lisa Müller untersucht den Balanceakt zwischen Hierbleiben und Weggehen in ihrem aktuellen Buch. Auf der Grundlage von Interviews mit hochqualifizierten Menschen aus Privatwirtschaft, Wissenschaft und dem Kultursektor zeigt sie, wie sich Menschen das Leben an und zwischen Orten einrichten. Wichtig dafür: Menschen wie Freunde, Familie, KollegInnen und der über die Zeit vertrauter werdende Barkeeper; Objekte wie das Cello zum Musizieren im lokalen Amateurorchester oder der Motorroller für das Erkunden der Stadt; und die Orte, an die man sich gebunden fühlt, selbst wenn man sie schon wieder verlassen hat. Durch diese Beziehungen und ihre konkreten Migrationsbiographien werden die interviewten Personen zu den Menschen, die sie sind. Zum Verlag

Ausschreibung: 2 Stellen Wiss. Mitarbeit im IMIS-Projekt zu Ausländermeldekarteien

[13.1.2020] Zur Durchführung des IMIS-Forschungsprojekts „Massendatenbasierte Langzeitmodelle migrationsinduziert wachsender Diversität im urbanen Kontext: Ausländermeldekarteien als Kulturgut und Grundlage reflexiver Migrationsforschung“, gefördert vom MWK im Rahmen des Programms "Niedersachsen digital - Digitalisierung in den Lebens-, Geistes- und Kulturwissenschaften", werden an der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Prof. Dr. Christoph Rass, und an der Professur für Sozialgeographie, Prof. Dr. Andreas Pott zwei wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (m/w/d, Entgeltgruppe 13 TVL, 65 %), gesucht. Die Stellen sind befristet bis zum 30.4.2023. Zur Ausschreibung

Neues Heft der IMIS-Beiträge erschienen: Studie zum Exil von Künstlerinnen und Künstlern in der Bundesrepublik Deutschland

[10.1.2020] Die am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück von Laura Lotte Lemmer und Jochen Oltmer verfasste Studie »Exil in der Bundesrepublik Deutschland. Bedingungen und Herausforderungen für Künstlerinnen und Künstler« ist vor Kurzem anlässlich des Empfangs »20 Jahre Writers in Exile« im Bundeskanzleramt vorgestellt worden. Inzwischen liegt sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) online vor und ist erschienen als Heft 53/2020 der IMIS-Beiträge: Pressemeldung / Projekt / zur Studie

Vernetzung und Transfer in der Fluchtforschung: Neues Projekt am IMIS

[16.12.2019] Das umfangreiche Verbundprojekt „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ zielt auf eine verstärkte nationale und internationale Vernetzung des Forschungsfeldes. Das IMIS hat dazu gemeinsam mit dem Bonn International Center for Conversion (BICC), dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn, ein Konzept erarbeitet. Das von Anfang 2020 bis Ende 2024 laufende Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Zum Projekt

Neues Heft der Z’Flucht erschienen

[16.12.2019] Heft 2 des dritten Jahrgangs der „Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung“ ist soeben erschienen. Es bietet unter anderem Beiträge zur sekundären Traumatisierung bei ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen, zur Umgang von jugendlichen Schutzsuchenden mit rassistischer Diskriminierung, zur Integration von Geflüchteten an beruflichen Schulen und zur Motivation von Betrieben, Geflüchtete auszubilden. https://www.zflucht.nomos.de/

Neuerscheinung: „Africa on the Move – Migration, Translocal Livelihoods and Rural Development in Sub-Saharan Africa“

[18.11.2019] Wanderungsbewegungen und raumüberspannende soziale Netzwerkbeziehungen sind elementare Aspekte der alltäglichen Lebenswirklichkeit einer halben Milliarde Menschen auf dem afrikanischen Kontinent. Durch eine "translokale Brille" betrachten und analysieren die IMIS-Mitglieder Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ die Einflüsse translokaler Livelihoods auf Aspekte des ökonomischen, ökologischen und sozialen Wandels im ländlichen Subsahara-Afrika. "Africa on the Move" ist die erweiterte und aktualisierte englische Ausgabe des 2017 bei transcript erschienenen Buches "Afrika in Bewegung – Translokale Livelihoods und ländliche Entwicklung in Subsahara-Afrika". Zum Verlag

Ringvorlesung zum Thema „Die Praxis der Migrationsforschung“

[17.10.2019] Die Ringvorlesung des Masterstudiengangs Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB) wird im WS 2019/20 zusammen mit der Fachschaftsinitiative "IMIB - und dann?" und der Profillinie Migrationsgesellschaften am IMIS organisiert. Es sind eine Reihe von Expert*innen zum Thema "Die Praxis der Migrationsforschung" zu Gast. Die Ringvorlesung richtet sich an Studierende ebenso wie an die interessierte Öffentlichkeit. Beginn: 7.11.2019, donnerstags 12:15-13:45 Uhr, Raum 15/111, Seminarstraße 20 (EW), 49074 Osnabrück. Programm

Neuerscheinung zum Phänomen der ko-ethnischen Migration

[15.10.2019] IMIS-Mitglied Jannis Panagiotidis beschäftigt sich in seinem Buch "The Unchosen Ones: Diaspora, Nation, and Migration in Israel and Germany" mit dem Phänomen der ko-ethnischen Migration, bei dem Migranten auf Grundlage ihrer ethnischen Zugehörigkeit Aufnahme in ihrem diasporischen "Heimatland" finden. Er untersucht Einwanderung nach Israel und Deutschland und betrachtet dabei Einzelfälle, in denen Migranten die Aufnahme verwehrt wurde. Diese Ablehnungen stellen die Vorstellung, dass Länder wie Deutschland und Israel ein "offenes Tor" für ihre "heimkehrende Diaspora" unterhielten, in Frage. Zum Verlag

Neue Studie zu Demokratietheorie und Migrationsbewegungen

[10.10.2019] Das Buch "Migration und radikale Demokratie. Politische Selbstorganisierung von migrantischen Jugendlichen in Deutschland und den USA" von IMIS-Mitglied Helge Schwiertz lädt dazu ein, das Verhältnis von Demokratie und Migration neu zu denken und zu praktizieren. Der Autor entwickelt eine empirisch fundierte Analyse migrantischer Selbstorganisierungen in Deutschland und den USA und beschreibt, wie Jugendliche mit prekärem Aufenthaltsstatus zu politischen Subjekten werden, die für ihre Rechte eintreten und mitbestimmen wollen. Durch einen wechselseitigen Bezug von Theorie und Empirie argumentiert er, dass diese Selbstorganisierungen zu einer gesamtgesellschaftlich bedeutenden Aktualisierung von Demokratie beitragen. Zum Verlag

Jugendsachbuch zur deutschen Migrationsgeschichte in 2. Auflage erschienen

[9.10.2019] In einem Jugendsachbuch blicken IMIS-Mitglied Jochen Oltmer und Co-Autor Nikolaus Barbian auf die deutsche Migrationsgeschichte. Zahlreiche Illustrationen von Christine Rösch begleiten und ergänzen die Texte. Das 2016 erschienene Jugendsachbuch, das im November des Jahres vom Deutschlandfunk als eines der »sieben besten Bücher für junge Leser« ausgezeichnet worden war und im März 2017 den EMYS-Sachbuchpreis für Kinder- und Jugendliteratur erhielt, war zwischenzeitlich vergriffen. Nunmehr liegt es in einer überarbeiteten und aktualisierten zweiten Auflage vor. Zum Verlag

Neu: "Die Mauergesellschaft"

[9.10.2019] Die Mauer sicherte nicht bloß eine Grenze, sie definierte Deutschland im Kalten Krieg. Von der aktiven Befürwortung über die stille Akzeptanz bis hin zum Widerstand einte die geteilte deutsche Gesellschaft, dass sie sich ihrer Existenz nicht entziehen konnte. In seiner brillanten und faktengesättigten Studie "Die Mauergesellschaft - Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989" zeichnet IMIS-Mitglied Frank Wolff diese Verhältnisse im Detail nach und zeigt unter anderem, dass die in der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelte Forderung nach Reisefreiheit, der sich darum in der Bevölkerung entwickelnde Menschenrechtsdiskurs sowie die Ausreisebewegung selbst entscheidend für den Fall der Mauer waren. Zum Verlag