IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Ein Teil des IMIS-Teams im Mai 2023, Foto: Karin Schumacher, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Neues Heft der "Zeitschrift für Migrationsforschung / Journal of Migration Studies" erschienen

[29.9.2023] Heft 2/2023 der „Zeitschrift für Migrationsforschung“ (ZMF) ist soeben erschienen: Es umfasst fünf Aufsätze und zwei Diskussionsbeiträge aus unterschiedlichen Disziplinen. Die ZMF ist kostenlos zugänglich und erscheint zweimal jährlich. Alle Aufsätze durchlaufen zur Qualitätssicherung ein Begutachtungsverfahren. Das Journal bietet ein Forum für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Hintergründen und Bedingungen räumlicher Bewegungen von Menschen in Vergangenheit und Gegenwart sowie mit durch Migrationsprozesse hervorgebrachtem gesellschaftlichen Wandel in Herkunfts-, Transit- und Zielkontexten. Zur Zeitschrift

Die ukrainische Germanistin Dr. Oxana Matiychuk (li), die an der Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz am Lehrstuhl für Weltliteratur arbeitet, und die aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtete Pianistin Oleksandra Kiktenko (musikalische Begleitung).

Podiumsgespräch und Konzert: "Pendelbewegungen: Flucht, Engagement und Resilienz angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine"

[12.9.2023] Die Gesellschaft für Exilforschung, das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und der Chaire d’histoire contemporaine der Universität Neuchâtel/Schweiz veranstalteten die Tagung "Exil und Frieden. Exil-, Migrations- und Fluchtforschung im Dialog". Sie fand vom 21.-23. September in der Schlossaula der Universität Osnabrück statt und beschäftigte sich mit den Vorstellungen und Wahrnehmungen von Frieden und seiner Bedeutung im Kontext von Flucht und Exil. Den Auftakt bildete ein Podiumsgespräch und Konzert am 21. September unter dem Titel "Pendelbewegungen: Flucht, Engagement und Resilienz angesichts des russischen Kriegs gegen die Ukraine". Zu Gast waren die ukrainische Germanistin Dr. Oxana Matiychuk und die Pianistin Oleksandra Kiktenko. Tagungsprogramm / Plakat / Pressemeldung

Aktuelles IMIS Working Paper zum Begriff des 'Gastarbeiters'

[20.9.2023] Soeben ist ein neues IMIS Working Paper zum Begriff des 'Gastarbeiters' erschienen: Rass, Christoph (2023): ‘Gastarbeiter’ – ‘Guest Worker’. Translating a Keyword in Migration Politics. IMIS Working Paper 17, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Osnabrück: IMIS. -
The German expression ‘Gastarbeiter’ is currently a loanword, transliteration, or claque in about 30 languages. Historically, it refers to migrants who moved through state-run recruitment systems designed to organize a temporary labor transfer between nation-states. Besides its significance as a process-generated category of past migration regimes and discourses, the concept has morphed into a ubiquitous descriptive and analytical term, frequently used in academic text, policy-making, and the media. Das Working Paper 17 kann im Repositorium der UB heruntergeladen werden: https://osnadocs.ub.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-201903081236

Zu den IMIS Working Papers

Ausstellung "Migrantischer Widerstand im Hamburg der 1990er Jahre"; Diskussion mit Gürsel Yıldırım, 8.7.2023. Foto: Helen Schwenken

"Migrantischer Widerstand im Hamburg der 1990er Jahre" - IMIB-Exkursion zur Ausstellung von Gürsel Yıldırım

[26.8.2023] Am 8. Juli 2023 wurde in Münster im Gasometer (mit dem Kulturverein B-Side) die Ausstellung "Migrantischer Widerstand im Hamburg der 1990er Jahre" von Gürsel Yıldırım (Hamburg) eröffnet. IMIB-Studentin Kristina Veers hatte die Ausstellung nach Münster geholt, die Exkursion angeregt und mit weiteren IMIB-Studierenden die einführende Podiumsdiskussion "Migrantischer Widerstand. Gestern. Heute. Morgen" gestaltet. Weitere Informationen

Martina Wild (2. Bürgermeisterin), Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel (Präsidentin Universität Augsburg), Dr. Isabell Dieckmann, Jury-Vorsitzender Prof. Eckhard Nagel und Dagobert Ross (FILL e.V.) © Universität Augsburg

Augsburger Wissenschaftspreis 2023 für Isabell Diekmann

[24.8.2023] Der renommierte Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2023 geht an das langjährige IMIS-Mitglied Dr. Isabell Diekmann von der Universität Bielefeld für ihre Dissertation über antimuslimische Vorurteile. Die Arbeit ist unter dem Titel "Muslim*innen- und Islamfeindlichkeit. Zur differenzierten Betrachtung von Vorurteilen gegenüber Menschen und Religion" Open Access verfügbar. Dr. Isabell Diekmann war von 2017 bis 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IMIS.
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Wissenschaftliche Perspektiven auf die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)

[28.6.23] Mit der aktuellen Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) soll das gegenwärtige Grenzregime grundlegend verschärft werden. Am Dienstag, 4. Juli 2023 diskutierten diese Entwicklungen aus wissenschaftlicher Sicht und reflektierten sie vor dem Stand vergangener Forschungsarbeiten: Dr. Bernd Kasparek (HU Berlin); er gab einen Überblick über die Reform und ordnete sie in den europapolitischen Kontext ein, Dr. Inken Bartels (IMIS) diskutierte die geplante Ausweitung „sicherer Drittstaaten“ mit Blick auf die Situation in Tunesien und Dr. Mert Pekşen (IMIS) analysierte die Reform vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem EU-Türkei-Deal.
Die Veranstaltung fand hybrid im Raum 11/211 (Schloss) der Universität Osnabrück sowie über StudIP statt.

Pressemitteilung zur europäischen Asyl-Reform

[19.6.23] Kurz vor dem diesjährigen Weltflüchtlingstag am 20. Juni haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union Beschlüsse zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) gefasst. Wissenschaftler:innen am IMIS, die seit langem zu Migration, Flucht und Grenzen forschen, kritisieren die Pläne, da diese zentralen Erkenntnissen aus der Migrationsforschung und der Asylpraxis an den EU-Außengrenzen widersprechen, Menschen- und Flüchtlingsrechte unterlaufen und die Krise der europäischen Migrations- und Asylpolitik nicht lösen werden.

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Aktuelles IMIS Working Paper zu diversitätssensibler und diskriminierungskritischer Lehre

[16.5.2023] Die AG Diversität am IMIS hat ein neues IMIS Working Paper veröffentlicht: Diversitätssensible und diskriminierungskritische Lehre gestalten. Handreichung für Lehrende. IMIS Working Paper 16, Osnabrück 2023: IMIS. Die Handreichung will Anregungen geben, Reflexionsprozesse anstoßen und das Bewusstsein und Verständnis für Diversität und Ungleichheitsverhältnisse im Lehr-Lern-Setting schärfen. Sie beinhaltet konkrete Handlungsimpulse für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von diversitätssensiblen Lehrveranstaltungen. Dies bietet die Chance, zum Abbau von Diskriminierung und Ausschlüssen im Hochschulkontext beizutragen – und letztlich die Qualität der Lehre zu verbessern. Das Working Paper 16 kann im Repositorium der UB heruntergeladen werden:https://osnadocs.ub.uni-osnabrueck.de/handle/urn:nbn:de:gbv:700-201903081236
Zu den IMIS Working Papers

v.l.n.r.: Franck Düvell, IMIS; Mevlut Özev, DLR; Jörn Gräfingholt, IDOS; Petra Bendel, CHREN; Marcel Berlinghoff, IMIS; Maarit Thiem, BICC; Johanna Günther, CHREN. Foto: FFVT

Erster "Report Globale Flucht" erschienen

[15.5.2023] Mit dem ab sofort jährlich erscheinenden "Report Globale Flucht" bringen die Herausgeber:innen und IMIS-Mitglieder Jochen Oltmer, Marcel Berlinghoff, Franck Düvell, Ulrike Krause und Andreas Pott forschungsbasiertes Wissen in die öffentliche Debatte über Flucht und Geflüchtete. Damit erweitern sie die häufig auf Deutschland und Europa fokussierten Sichtweisen und ermöglichen Perspektivwechsel in diesem dauerhaft hoch relevanten Feld. Schwerpunktthema im "Report Globale Flucht" 2023 sind die millionenfachen Fluchtbewegungen in und aus der Ukraine und deren weitreichende Folgen für die europäischen Fluchtverhältnisse. Der "Report Globale Flucht" erscheint im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektverbunds "Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer (FFVT). Kernbotschaften / Weitere Informationen

Das IMIS trauert um Prof. Dr. Malte Steinbrink

[8.3.2023] Zutiefst erschüttert haben wir erfahren, dass Prof. Dr. Malte Steinbrink, Inhaber des Lehrstuhls für Anthropogeographie an der Universität Passau und langjähriges IMIS-Mitglied, am 4. Mai unerwartet verstorben ist. Malte ist 2008 IMIS-Mitglied geworden und war bis 2018 im Institut für Geographie wie auch im IMIS tätig. Wir werden uns gerne an den Schnack mit ihm vor der Institutstür erinnern. Seit seiner Berufung nach Passau war er weiter Korrespondierendes Mitglied des IMIS. Wir sind sehr traurig, mit ihm einen hochgeschätzten Wissenschaftler, Kollegen, Lehrenden und Freund zu verlieren. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.