IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Ein Teil des IMIS-Teams im März 2019, Foto: Elena Scholz, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

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Drittes Heft der "Zeitschrift für Migrationsforschung / Journal of Migration Studies" erschienen

[25.5.2022] Das dritte Heft der „Zeitschrift für Migrationsforschung“ (ZMF) ist erschienen: Heft 1/2022 umfasst fünf Aufsätze und zwei Diskussionsbeiträge aus unterschiedlichen Disziplinen. Die ZMF ist kostenlos zugänglich und erscheint zweimal jährlich. Alle Aufsätze durchlaufen zur Qualitätssicherung ein Begutachtungsverfahren. Das Journal bietet ein Forum für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Hintergründen und Bedingungen räumlicher Bewegungen von Menschen in Vergangenheit und Gegenwart sowie mit durch Migrationsprozesse hervorgebrachtem gesellschaftlichen Wandel in Herkunfts-, Transit- und Zielkontexten. Zur Zeitschrift

Translations of Migration Conference, University of Oregon, 27-29 April

[25.4.2022] From April 27th to 29th the TM-Group met in person for the first time to hold the Translations of Migration conference at the University of Oregon, Eugene. Over three days, scholars presented on the application of translation as an analytical tool to better understand how concepts related to migration are culturally coded, and how meanings change as they move. Talks discussed actors and practices of translation as well as the productions of meaning and knowledge from diverse interdisciplinary and methodological angles.

The Translations of Migration-group started as a cooperation between Julie Weise (History Department@UO), Christoph Rass, and Peter Schneck (both IMIS@UOS) within the framework of the Migrationsgesellschaften research profile at Osnabrück Universtiy.

Erster "Alfred Landecker Lecturer Talk" am IMIS, 28.4.2022

[26.4.2022] Im Rahmen des ersten "Alfred Landecker Lecturer Talks” an der Universität Osnabrück referierte Dr. Tomislav Dulic, Direktor des Hugo Valentin Centre für Holocaust- und Genozidforschung an der Universität Uppsala, Schweden, zum Thema  "Geography and Violence. The Spatial Distribution of Mass Killing in Bosnia and Herzegovina during the Twentieth Century” am 28.4.2022 im Schloss der Universität. - Tomislav Dulic ist ein international anerkannter Experte in der Genozidforschung und beschäftigt sich u.a. mit Massengewalt, einschließlich sozialer und sozialpsychologischer Prozesse, Tätergeschichte und geostatistische Analyse (GIS). Weitere Auskünfte erteilt Dr. Sebastian Musch: sebastian.musch@uni-osnabrueck.de / Plakat

Webinar Session Racism at the Border

[25.4.2022] Given the current discussions on racism in forced migration, the IMISCOE SC "Reflexivities in Migration Studies" together with the Anti-Racism Working Group is organising a webinar session on "Racism at the border" on Friday, 29 April, 2-3:30pm CET. With inputs by Kamila Fiałkowska (Centre of Migration Research, University of Warsaw) and Katarzyna Czarnota (Adam Mickiewicz University Poznań) the session will focus on the (humanitarian) situation at the Belarusian-Polish border, including reflections on the current situation at the Ukrainian-Polish border due to the war.

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FFVT on point: Flucht in und aus der Ukraine – einige (weniger bekannte) Facetten

[30.3.2022] Mit differenzierten und genaueren Perspektiven beteiligt sich das FFVT-Projekt an den Analysen und Debatten zur gegenwärtigen Flucht in und aus der Ukraine. Die online Veranstaltung FFVT on point am 4.4.22 17 Uhr fragt u.a. danach, wie sich diese heterogene Gruppe zusammensetzt, wohin die Menschen sich in Sicherheit bringen und welche Aufnahme- und Unterstützungsstrukturen hier neben denen der aufnehmenden Staaten und internationalen Organisationen hier entstehen und aktiv werden. Wir freuen uns auf die Expertise von Dr. Viktoriya Sereda, UCU Lviv / IKK Jena; Prof. Dr. Jannis Panagiotidis, RECET Universität Wien; Dr. Franck Düvell, FFVT, IMIS.

Weitere Informationen und Registrierung.

Aktuelles IMIS Working Paper: Kurzanalyse zu Flucht in und aus der Ukraine

[17.3.2022] Wer ist in und aus der Ukraine derzeit auf der Flucht? Wohin versuchen sich die Menschen in Sicherheit zu bringen und welche weiteren Entwicklungen sind zu erwarten? Auf Grundlage einer Analyse des Fluchtgeschehens nach der Annexion der Krim 2014 und in Aktualisierung eines Szenarios vor Kriegsbeginn skizzieren Franck Düvell (IMIS) und Iryna Lapshyna (UCU Lviv) das derzeitige Fluchtgeschehen und diskutieren mögliche Szenarien der weiteren Entwicklung: The Russian Invasion of Ukraine: Scope, Patterns and Future Development of Displacement, Short Analysis, IMIS Working Paper 14/2022. (Eine aktualisierte Version vom 28.3.2022 findet sich hier.)-  Mehr zum Thema: Vorlesung von Franck Düvell an der Ukrainian Catholic University, 17.3.2022.

Sonderfriedensgespräch zur Ukraine am 7.3.2022

[3.3.2022] Um die Lage in der Ukraine wissenschaftlich einzuordnen und die Geschehnisse und Folgen zu beleuchten, fand am 7. März ein Sonderfriedensgespräch von Stadt und Universität Osnabrück zum Krieg in der Ukraine als Livestream statt. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Osnabrück und Münster nahmen sowohl die historischen Wurzeln des Konflikts und das Selbstverständnis der beiden Länder als auch die globalen Auswirkungen und die Wirksamkeit der Sanktionen in den Blick. Zudem werden die Themen Flucht und Migration und die Rolle Deutschlands betrachtet. Auf dem Podium diskutierten u.a. die IMIS-Mitglieder Dr. Franck Düvell und Prof. Dr. Ulrich Schneckener. Link zur Aufzeichnung

Ukraine: Krieg & Flucht. Austausch und Diskussion am IMIS, 3.3.2022

[1.3.2022] Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine luden das IMIS und das BMBF-geförderte Verbundprojekt "Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer" (FFVT) am 3. März 2022 von 12 bis 13:30 Uhr ein zu einer Veranstaltung, in der die IMIS-Mitglieder Prof. Dr. Ulrich Schneckener und Dr. Franck Düvell je einen Input zur aktuellen Situation gaben: Ulrich Schneckener mit einer Konfliktanalyse aus politikwissenschaftlicher Sicht und Franck Düvell, der bis vor wenigen Tagen in der Ukraine war, zu Fragen von Grenzen, Flucht und Migration. Die Audio-Aufnahme findet sich hier.

Inventar der Migrationsbegriffe: Launch am 20.1.2022

[10.1.2022] Das Inventar der Migrationsbegriffe geht online. Aus diesem Anlass diskutierten am 20. Januar 2022 Kijan Espahangizi, Kübra Gümüsay, Christian Jakob und Isabella Löhr mit Onur Erdur zum Thema "Umkämpfte Migration. Wie wir über Gesellschaft sprechen und streiten". - Das Inventar der Migrationsbegriffe ist ein Projekt der IMIS-Forschungsgruppe Die wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration. Es interveniert in aktuelle Diskussionen über Flucht und Migration. Die Beiträge lenken den Blick darauf, dass die Begriffe, mit denen über Migration gesprochen und gestritten wird, das Produkt von Bedeutungsverschiebungen, politischen Implikationen und der Zirkulation zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sind – dass sie also historisch geworden und gemacht sind. Mehr auf www.migrationsbegriffe.de / Flyer zum Launch

FFVT-TurkMiS-Conference

[5.11.2021] On 26 November 2021, the Conference on Refugees: Integration, Harmonisation, Solidarity, Hospitality or what? Philosophies, Policies and Practices in Turkey and Germany took place in Istanbul.
The conference aimed to facilitate an open conversation and cooperation between German and Turkish academics enriched by some international experts on how to think about and how to govern (new) diversity with the view to also underpin the practical challenges especially on the level of municipalities in both countries. It was funded by the Turkish-German exchange project for the integration of Syrian refugees into host communities, commissioned by Germany’s Federal Ministry for Economic Cooperation and Development, and implemented by the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). It  preceded the Turkish-German Conference on Municipal Cooperation 2021 on 29-30 November. The conference is organised by IMIS, GPM and GIZ and in collaboration with FFVT (Forced Migration and Refugee Studies: Networking and Knowledge Transfer) and TurkMiS (Turkey Migration Studies Network). Organisation: Franck Düvell (IMIS, Osnabruck University), Ali Zafer Sagiroglu (GPM, Ankara Yildirim Beyazit University) and Thilo Moeller and Esme Bayar (both GIZ). Conference Programme