IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Ein Teil des IMIS-Teams im März 2019, Foto: Elena Scholz, Universität Osnabrück

Willkommen am IMIS

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) ist ein interdisziplinäres und interfakultatives Forschungszentrum der Universität Osnabrück.

Bis auf Weiteres keine persönlichen Sprechzeiten in den IMIS-Sekretariaten

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bieten die IMIS-Sekretariate und das Prüfungsamt Master IMIB bis auf Weiteres keine persönlichen Sprechzeiten an. Anfragen können Sie per E-Mail oder telefonisch zu den jeweiligen Sprechzeiten stellen.

Topinformationen

IMIS-Gastvortrag zu Willkommenskultur vs. Ablehnungskultur

[25.5.2020] Am Donnerstag, 28.5.2020, 12:15-13:45 Uhr spricht Dr. Nikolai Huke, Eberhard Karls Universität Tübingen, zum Thema "Willkommenskultur vs. Ablehnungskultur und autoritärem Populismus". Veranstalter ist das Forschungsprojekt "Willkommenskultur und Demokratie" (Förderung: BMBF) an den Universitäten Kassel, Osnabrück (IMIS) und Tübingen. - Fast zeitgleich kam es vor etwa fünf Jahren zu gegenläufigen großen Mobilisierungen in Deutschland: Millionen Ehrenamtliche und politisch Aktive hießen Geflüchtete Willkommen - und konträr dazu verliefen die autoritär-populistischen Mobilisierungen gegen die Aufnahme Geflüchteter und eine angebliche 'Islamisierung des Abendlandes'. Nikolai Huke wird sich den Bewegungen der 'Ablehnungskultur' widmen und die deutsche Situation in den europäischen und globalen Kontext einordnen. Wie diese Mobilisierungen zu verstehen und zu benennen sind, ist eine weitere Frage, der sich der Vortrag widmen wird. Der Referent forscht aktuell zu 'Willkommenskultur und  Demokratie' und ist Mitherausgeber von 'Autoritärer Populismus', das im Mai 2020 im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen ist. - Teilnahme via https://webconf.uni-osnabrueck.de/b/pro-ge7-cw6

Abschlusstagung des IMIS-Forschungsprojekts "Willkommenskultur und Demokratie"

[27.5.2020] Am 18. und 19. Juni 2020 findet die Tagung „Fünf Jahre nach dem Sommer der Willkommenskultur. Umkämpfte Solidaritäten, fragile Teilhabe und transformative Potentiale zivilgesellschaftlichen Engagements“ als virtuelle Veranstaltung statt. Die Abschlusskonferenz wird veranstaltet vom BMBF-geförderten Forschungsprojekt „Willlkommenskultur und Demokratie in Deutschland“ der Universitäten Kassel, Osnabrück (IMIS) und Tübingen. Weitere Informationen und Programm

Ehemaliger IMIS-Direktor Prof. Dr. Hans-Joachim Wenzel verstorben

[27.4.2020] Das IMIS trauert um seinen ehemaligen Direktor Prof. Dr. Hans-Joachim Wenzel, der in der vergangenen Woche im Alter von 82 Jahren verstarb.
Prof. Wenzel, der als Professor für Sozialgeographie an der Universität Osnabrück lehrte, war von 1994 bis zu seiner Pensionierung 2003 Mitglied des IMIS, fungierte seit 1995 als Mitglied des Vorstandes und amtierte 1997 bis 2002 als IMIS-Direktor.
Nachruf des IMIS / zur Pressemeldung

Dietrich-Thränhardt-Dissertationspreis 2020 geht an IMIS-Mitglied Helge Schwiertz

[23.4.2020] Der Dietrich-Thränhardt-Dissertationspreis 2020 des Arbeitskreises Migrationspolitik in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) wird an den Osnabrücker Sozialwissenschaftlicher Dr. Helge Schwiertz verliehen. IMIS-Mitglied Schwiertz arbeitet am Fachgebiet Migration und Gesellschaft des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Er wird ausgezeichnet für seine Studie „Die radikale Demokratie der migrantischen Kämpfe. Politische Selbstorganisierung von Jugendlichen mit unsicherem Aufenthaltsstatus in Deutschland und den USA“. Zur Pressemeldung / zum Preisträger

Band 36 der SHM erschienen

[7.4.2020] Unter dem Titel »Wir sind alle Fremdarbeiter!« verbindet das soeben veröffentlichte Buch von Simon Goeke die Geschichte der ›neuen‹ sozialen Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre mit der Migrationsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Der als Band 36 der Studien zur Historischen Migrationsforschung (SHM) erschienene Titel fragt danach, welchen Beitrag Migrantinnen und Migranten für die Herausbildung der sozialen Bewegungen leisteten und welche Bedeutung das Thema Migration in deren Denkmustern und Aktionsformen einnahm. Zur Reihe / zum Verlag

Zwei IMIB-Studierende ausgezeichnet

[2.3.2020] Das IMIS gratuliert herzlich Ann-Katrin Molnar, Studierende des Masters Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (MA IMIB), zur Auszeichnung mit einem Preis des Alumni-Vereins der Osnabrücker Sozialwissenschaften für ihre herausragende Masterarbeit. In ihrer von Lisa-Marie Heimeshoff und Helen Schwenken betreuten Arbeit analysiert sie die prekäre Mobilität junger Gambier zwischen Italien und Deutschland. Molnar schlussfolgert, dass diese 'in ihrer Mobilität gefangen' seien. Sie reisten zwar nach Deutschland, hätten jedoch keine Arbeitserlaubnis; in Italien könnten sie sich legal aufhielten, aber auch dort ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Mit ihrer Arbeit nähert sich Molnar dem, was die Realität im Schengen-Regime für viele Flucht_MigrantInnen bedeutet. Molnar leistet einen eindrücklichen Beitrag zur Migrations- und Grenzregimeforschung. Zur Pressemeldung

Zwei IMIB-Studierende ausgezeichnet

[2.3.2020] Das IMIS gratuliert herzlich Fadi Hasan, Studierender des Masters Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (MA IMIB), zur Auszeichnung mit dem DAAD-Preis für internationale Studierende. Die Jury überzeugten seine hervorragenden akademischen Leistungen sowie sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement. Er arbeitet im Study-Buddy-Programm für geflüchtete Studierende bei der Koordinationsstelle für Geflüchtete und ist Mitbegründer des Deutsch-Syrischen Kulturvereins in Osnabrück. Zur Pressemeldung

Neuerscheinung: Migration, Materialität und Identität

[16.1.2020] Wie leben Menschen ihren Alltag, wenn sie beruflich häufig umziehen? IMIS-Mitglied Anna-Lisa Müller untersucht den Balanceakt zwischen Hierbleiben und Weggehen in ihrem aktuellen Buch. Auf der Grundlage von Interviews mit hochqualifizierten Menschen aus Privatwirtschaft, Wissenschaft und dem Kultursektor zeigt sie, wie sich Menschen das Leben an und zwischen Orten einrichten. Wichtig dafür: Menschen wie Freunde, Familie, KollegInnen und der über die Zeit vertrauter werdende Barkeeper; Objekte wie das Cello zum Musizieren im lokalen Amateurorchester oder der Motorroller für das Erkunden der Stadt; und die Orte, an die man sich gebunden fühlt, selbst wenn man sie schon wieder verlassen hat. Durch diese Beziehungen und ihre konkreten Migrationsbiographien werden die interviewten Personen zu den Menschen, die sie sind. Zum Verlag

Neues Heft der IMIS-Beiträge erschienen: Studie zum Exil von Künstlerinnen und Künstlern in der Bundesrepublik Deutschland

[10.1.2020] Die am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück von Laura Lotte Lemmer und Jochen Oltmer verfasste Studie »Exil in der Bundesrepublik Deutschland. Bedingungen und Herausforderungen für Künstlerinnen und Künstler« ist vor Kurzem anlässlich des Empfangs »20 Jahre Writers in Exile« im Bundeskanzleramt vorgestellt worden. Inzwischen liegt sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) online vor und ist erschienen als Heft 53/2020 der IMIS-Beiträge: Pressemeldung / Projekt / zur Studie

Vernetzung und Transfer in der Fluchtforschung: Neues Projekt am IMIS

[16.12.2019] Das umfangreiche Verbundprojekt „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ zielt auf eine verstärkte nationale und internationale Vernetzung des Forschungsfeldes. Das IMIS hat dazu gemeinsam mit dem Bonn International Center for Conversion (BICC), dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Bonn, ein Konzept erarbeitet. Das von Anfang 2020 bis Ende 2024 laufende Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Zum Projekt