IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Migrationsgesellschaften

herausgegeben vom Vorstand des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Verlag Springer VS, Wiesbaden

Migrationsgesellschaften widmen den mit räumlichen Bewegungen einhergehenden Prozessen und Phänomenen besondere Aufmerksamkeit. Fortwährend werden in verschiedenen gesellschaftlichen Feldern migrationsbezogene Debatten und Auseinandersetzungen geführt, Veränderungen vorgenommen, bejaht oder abgelehnt sowie spezifische Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten erzeugt. Zahlreiche und unterschiedlich machtvolle Akteure handeln die Bedingungen, Formen und Folgen von Migration alltäglich aus.

In welchen Konstellationen und mit welchen Konsequenzen diese komplexen Prozesse ablaufen, gilt es zu erforschen. Die vom Vorstand des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück herausgegebene Schriftenreihe ›Migrationsgesellschaften‹ bietet eine fachübergreifende Plattform, um neue Ergebnisse und Erkenntnisse der Grundlagenforschung über die (Re-)Produktion von Vorstellungen, Annahmen und Deutungsweisen von und über Migration zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

im Druck:

Andreas Pott/Christoph Rass/Frank Wolff (Hg.), Was ist ein Migrationsregime? What is in a Migration Regime?, Wiesbaden: Springer VS [2018], Softcover/e-Book

Der Begriff des Migrationsregimes erfreut sich großer Beliebtheit. Er verspricht einen analytischen Zugriff auf die Komplexität der Beziehung von Migration und Regulation. Dabei wird er jedoch sehr unterschiedlich genutzt und gedeutet. Diese Vielstimmigkeit ist ein Aufruf zur Debatte. Die Autorinnen und Autoren, die zentrale Fachrichtungen einer interdisziplinären Migrationsforschung und deren unterschiedliche Perspektiven vertreten, diskutieren die Grundannahmen, Potentiale und Herausforderungen des Ansatzes. Die so gewonnenen kritischen Einsichten in ein Schlüsselkonzept der modernen Migrationswissenschaft leuchten Wege aus, wie Fragen von Machtverteilung, Agency und Aushandlung systematischer in die Migrationsforschung einbezogen werden können.

als e-Book soeben erschienen / Softcover erscheint am 7.12.2017:

Jochen Oltmer (Hg.), Migrationsregime vor Ort und lokales Aushandeln von Migration, Wiesbaden: Springer VS 2018, ISBN 978-3-658-18944-0 (Softcover) - ISBN 978-3-658-18945-7 (e-Book)

Der Band nimmt die für die Migrationsforschung grundlegende Frage auf, wer auf welche Weise vor dem Hintergrund welcher Interessen aus welchen Gründen Einfluss auf räumliche Bewegungen und Prozesse der Niederlassung von Migrantinnen und Migranten gewonnen hat und gewinnen kann. Die Beiträge unternehmen den Versuch, Untersuchungsebenen unterhalb des Nationalstaates zu entwerfen und damit auf Arenen der Aushandlung von Wanderungs- und Niederlassungsvorgängen zu blicken, die durch je spezifische lokale, nationale, imperiale, supranationale oder globale Migrationsregime gerahmt sind. Zum Verlag

 

 

soeben erschienen:

Christoph Rass/Melanie Ulz (Hg.), Migration ein Bild geben. Visuelle Aushandlungen von Diversität, Wiesbaden: Springer VS 2018, ISBN 978-3-658-10442-9, Softcover/e-Book

Welche Bilder machen sich Gesellschaften von Migration? Welche Bedeutung haben die daraus entstehenden Bilderwelten für die Aushandlung von Identität und Zugehörigkeit unter der Bedingung zunehmender Diversität? Der vorliegende Band versammelt Beiträge eines weiten fachlichen Spektrums der interdisziplinären Migrationsforschung. Die Autorinnen und Autoren untersuchen Visualisierungsprozesse aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive und arbeiten die Wirkmächtigkeit von Bildern unterschiedlicher medialer Formaten als Wirklichkeitskonstruktionen heraus, die unseren Umgang mit Migration und gesellschaftlichem Wandel prägen. 
Dieses Buch eröffnet ein interdisziplinäres Feld anhand exemplarischer Erkundungen, die theoretische und methodische Potentiale einer durch die visual culture studies informierten Migrationsforschung entwickeln. Zum Verlag