IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Außerhalb der IMIS-Reihen / other IMIS publications

Laura Stielike, Entwicklung durch Migration? Eine postkoloniale Dispositivanalyse am Beispiel Kamerun–Deutschland, Bielefeld: transcript 2017, 594 Seiten, ISBN: 978-3-8376-3980-3, auch als E-Book

Geld- und Wissenstransfers von Migrant_innen, die die Entwicklung in ihren Herkunftsländern fördern, stehen im Fokus der Debatte um »Migration und Entwicklung«. Vor dem Hintergrund der postkolonialen Beziehungen zwischen Kamerun und Deutschland beleuchtet Laura Stielike die komplexen Zusammenhänge von institutioneller Diskriminierung, migrantischem Diaspora-Engagement und der entwicklungspolitischen Nutzbarmachung von Migration. Dabei wird »Migration und Entwicklung« als ein Netz von Diskursen, Institutionen und Subjektivierungsweisen verstanden und mittels einer Dispositivanalyse untersucht. Die Studie stellt den internationalen Diskurs und die nationalen Politiken im Feld von Migration und Entwicklung nachhaltig in Frage. Zum Verlag

Klaus J. Bade, Migration - Flucht - Integration: Kritische Politikbegleitung von der 'Gastarbeiterfrage' bis zur 'Flüchtlingskrise'. Erinnerungen und Beiträge, Von Loeper LiteraturverlagKarlsruhe April 2017, ISBN 978-3-86059-350-9, 624 Seiten.- Auch als Open Access

Die ‚Flüchtlingskrise’ ist nicht die erste ‚Krise’ in Sachen Migration, Flucht und Integration in Deutschland und Europa. Klaus J. Bade, Begründer der modernen Historischen Migrationsforschung in Deutschland und streitbarer Vertreter der Kritischen Politikbegleitung, blickt zurück. Der Grenzgänger zwischen Migrationsforschung und Migrationspolitik präsentiert eine autobiografische Sicht auf sein kritisches Engagement und eine Auswahl seiner Medientexte und öffentlichen Vorträge - von der ‚Gastarbeiterfrage’ damals bis zu ‚Flüchtlingskrise’ und Terrorangst heute. Das Buch bietet Erinnerungen, Bestandsaufnahmen, Kritik und Denkanstöße: Wo stehen wir heute in Sachen Migration - Flucht - Integration? Worauf müssen wir uns für die Zukunft einrichten? Woran können wir uns orientieren?
Zum Verlag

Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ, Afrika in Bewegung. Translokale Livelihoods und ländliche Entwicklung in Subsahara-Afrika, Bielefeld: transcript 2017, 282 Seiten, ISBN 978-3-8376-3833-2

Es ist an der Zeit, Wanderungsbewegungen sowie raumüberspannende Netzwerkbeziehungen als Normalität der Lebenswirklichkeit in afrikanischen Gesellschaften anzuerkennen. Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ plädieren für eine translokale Betrachtungsweise von sozialem Wandel und zeigen: Die Translokalität der Existenzsicherung prägt nicht nur das Leben einer halben Milliarde Menschen auf dem Kontinent – sie wirkt sich auch immer deutlicher auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort aus. Mithilfe eines handlungszentrierten Konzepts analysieren sie die Einflüsse translokaler Livelihoods auf zahlreiche Aspekte des ökonomischen, ökologischen und sozialen Wandels in ländlichen Räumen.
Die Studie leistet so einen wichtigen Beitrag nicht nur zur Forschung, sondern ebenso zur Politik und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit.
Zum Verlag

Jochen Oltmer, Migration. Geschichte und Zukunft der Gegenwart, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft/Konrad Theiss Verlag 2017, 288 Seiten, 18 Schaubilder, 6 Tabellen, 13 Fotos, ISBN 9-783-8062-2818-2

Migration, Flucht, Asyl: Die Themen sind allgegenwärtig. Mit der Einordnung der Phänomene aber tut sich die Debatte schwer, auch weil sie geschichtsblind agiert und übersieht, dass sich die Gegenwart der Migration nur durch den Blick auf lange Linien des Wandels weltweiter Wanderungen erklären lässt. Welche Faktoren aber bedingen Migration und Flucht und von welchen Folgen und Effekten ist auszugehen? Antworten auf diese grundlegenden Fragen bietet das neue Buch von IMIS-Mitglied Jochen Oltmer.
Zum Verlag

 

 

Z'Flucht. Zeitschrift für Flüchtlingsforschung. The German Journal for Refugee Studies, Baden-Baden: Nomos. Herausgegeben von Marcel Berlinghoff, J. Olaf Kleist, Ulrike Krause und Jochen Oltmer, ISSN print: 2509-9485, ISSN online: 2509-9485

Die erste Ausgabe der Zeitschrift für Flüchtlingsforschung ist Ende Mai 2017 erschienen. Die Z’Flucht ist ein neues peer-reviewed-journal, das wissenschaftliche Beiträge aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Flucht- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht. Sie erscheint zweimal im Jahr im Nomos-Verlag (Baden-Baden) und wird von Marcel Berlinghoff (IMIS), J. Olaf Kleist (IMIS), Ulrike Krause (Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg) und Jochen Oltmer (IMIS) herausgegeben. Zum Verlag: http://www.zflucht.nomos.de/
Jahrgang 1 (2017), Heft 1, ISSN print: 2509-9485, ISSN online: 2509-9485
DOI: 10.5771/2509-9485-2017

J. Olaf Kleist, Political Memories and Migration: Belonging, Society, and Australia Day, Palgrave Macmillan 2017, 222 S., ISBN 978-1-137-57589-0, hardcover + eBook

Den Zusammenhang von Politischer Erinnerung und Migrationspolitik untersucht J. Olaf Kleist in der kürzlich von Palgrave Macmillan publizierten Monographie 'Political Memories and Migration: Belonging, Society, and Australia Day'.

This book explores the relationship between political memories of migration and the politics of migration, following over two hundred years of commemorating Australia Day. References to Europeans’ original migration to the continent have been engaged in social and political conflicts to define who should belong to Australian society, who should gain access, and based on what criteria. These political memories were instrumental in negotiating inherent conflicts in the formation of the Australian Commonwealth from settler colonies to an immigrant society. By the second half of the twentieth century, the Commonwealth employed Australia Day commemorations specifically to incorporate new arrivals, promoting at first citizenship and, later on, multiculturalism. The commemoration has been contested throughout its history based on two distinct forms of political memories providing conflicting modes of civic and communal belonging to Australian politics and policies of migration. Introducing the concept of Political Memories, this book offers a novel understanding of the social and political role of memories, not only in regard to migration.

Publisher's page

Jochen Oltmer, Globale Migration. Geschichte und Gegenwart (Beck’sche Reihe: C.H. Beck Wissen), 2. überarbeitete und aktualisierte Aufl. München: C.H. Beck 2016, 141 S., mit 3 Karten, ISBN 978-3-406-69890-3, € 8,95

Migration ist ein globales Zukunftsthema. Debatten über die Folgen des Wachstums der Weltbevölkerung, den Zustrom von Flüchtlingen vor allem aus Afrika oder die Alterung der Gesellschaften im reichen ‚Norden' belegen dies in aller Deutlichkeit. Nur selten wird jedoch klar gesehen, dass Migration und Integration Ergebnis historischer Prozesse und staatlich verordneter Politik sind. Jochen Oltmers souveräner Überblick zeigt die Hintergründe, Formen und Konsequenzen globaler Migration in der Neuzeit und schildert die großen Bevölkerungsbewegungen, die die Welt im 19. und 20. Jahrhundert fundamental geprägt haben. Für die Neuauflage hat Jochen Oltmer den Band um ein Kapitel zur aktuellen Flüchtlingskrise ergänzt.

Zur Seite des Verlages

Carsten Felgentreff/Andreas Pott (Hg.), Climate and Migration: Perspectives from Social and Cultural Geography (Themenheft DIE ERDE, Vol 147, No 2 / 2016): Online-Ausgabe

Contents
Editorial: Climatic turn in migration studies? Geographical perspectives on the relationship between climate and migration - Carsten Felgentreff, Andreas Pott
Research articles
Migration in a changing climate. Towards a translocal social resilience approach - Patrick Sakdapolrak, Sopon Naruchaikusol, Kayly Ober, Simon Peth, Luise Porst, Till Rockenbauch, Vera Tolo
Adaptation as by-product: migration and environmental change in Nguith, Senegal - Clemens Romankiewicz, Martin Doevenspeck, Martin Brandt, Cyrus Samimi
Challenging the current climate change – migration nexus: exploring migrants’ perceptions of climate change in the hosting country - Corinna de Guttry, Martin Döring, Beate Ratter
Environmental change and migration in coastal regions: examples from Ghana and Indonesia - Felicitas Hillmann, Usha Ziegelmayer
Data and methods in the environment-migration nexus: a scale perspective - Lina Eklund, Clemens Romankiewicz, Martin Brandt, Martin Doevenspeck, Cyrus Samimi
Only a pawn in their games? environmental (?) migration in Kiribati – past, present and future - Eberhard Weber
Book reviews – Rezensionen
Carl Beierkuhnlein, Gabriele Broll, Susanne Schmidt

Jochen Oltmer, Migration vom 19. bis zum 21. Jahrhundert (Enzyklopädie deutscher Geschichte, Bd. 86), 3. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage Berlin/Boston: De Gruyter/Oldenbourg 2016, 210 S., ISBN 978-3-11-047137-3, Euro 21,95

Migration ist ein Zukunftsthema. Das lassen die aktuellen Debatten über Flucht und Asyl, die Folgen der Alterung der europäischen Gesellschaften, des Klimawandels oder des Bedarfs an Fachkräften für zunehmend komplexere ›Wissensgesellschaften‹ deutlich werden. Migration veränderte in den vergangenen Jahrhunderten die Welt: Unzählige Beispiele belegen, in welch hohem Maße Arbeits- oder Siedlungswanderungen, Flucht, Vertreibung oder Deportationen die Bevölkerungszusammensetzung, die Entwicklung von Arbeitsmärkten oder kulturell-religiöse Orientierungen beeinflussten.Auch die Geschichte Deutschlands kennzeichneten in den vergangenen zwei Jahrhunderten vielfältige und umfangreiche grenzüberschreitende Ab- und Zuwanderungen sowie interne räumliche Bewegungen. Der vorliegende Band bietet einen Überblick über Hintergründe, Formen und Folgen von Migration aus, nach und in Deutschland seit dem späten 18. Jahrhundert. Die komplett überarbeitete und aktualisierte Neuauflage reicht bis in die Gegenwart und stellt den aktuellen Stand einer Historischen Migrationsforschung dar, die seit den 1990er Jahren rasch an Fahrt gewonnen hat. Eine umfangreiche, thematische gegliederte Bibliographie schließt den Band ab. Zur Seite des Verlages

Jochen Oltmer (Hg.), Handbuch Staat und Migration in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert, Berlin/Boston: De Gruyter 2016, 1058 S., ISBN 978-3-11-034539-1, Euro 89,95, zugleich als eBook

Staaten rahmen und gestalten Migrationsprozesse, kanalisieren Migrationsbewegungen und kategorisieren Migrantinnen und Migranten. Unterschiedliche staatliche Akteure beschränken oder erweitern die Handlungsspielräume von Menschen, die danach streben, ihre Arbeits-, Erwerbs-, Siedlungs-, Bildungs- oder Ausbildungschancen mithilfe von Bewegungen zwischen geographischen und sozialen Räumen zu verbessern oder sich neue Chancen zu erschließen. Die Kontroll-, Steuerungs- und Regulierungsanstrengungen staatlicher Institutionen können Freiheit und Freizügigkeit von Einzelnen oder Kollektiven so weit beschränken, dass Formen von Zwangsmigration die regionale Mobilität dominieren. - Das Handbuch überblickt die Genese des Wechselverhältnisses von Staat und Migration in Deutschland in einer langen Perspektive vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart und fragt nach dem Wandel von weltanschaulichen und politischen Prinzipien, obrigkeitlich bzw. staatlich gesetzten Regeln und administrativen Entscheidungsprozeduren, die Einfluss auf Zuwanderung und Abwanderung genommen haben. Pressemeldung

Zum Verlag / Inhalt

Jens Schneider/Maurice Crul/Frans Lelie, generation mix. Die superdiverse Zukunft unserer Städte und was wir daraus machen, Münster: Waxmann 2015, 132 Seiten, 19,90 €, ISBN 978-3-8309-3182-9

In den europäischen Städten vollzieht sich eine demographische Revolution. In Amsterdam, London und Brüssel ist es schon so weit, in Deutschland werden Frankfurt, Augsburg und Stuttgart als erste folgen: Es gibt in ihnen keine „Mehrheitsgesellschaft“ mehr. Gleichzeitig werden klare ethnische Zuordnungen immer schwieriger, Mehrdeutigkeiten und Mehrfach-Identitäten immer wichtiger. Der englische Fachbegriff dafür: Superdiversity. wir haben den Übergang zur „Einwanderungsgesellschaft“ zwar verbal, aber nicht mental vollzogen, dabei ist dies von zentraler Bedeutung: Was muss gegeben sein, damit die superdiverse Stadt als Gemeinwesen funktioniert und ein Fundament hat, das gleichberechtigte Teilhabe und Freiheit ermöglicht? Was ist die gemeinsame Basis in einer Stadt, die nur aus Minderheiten besteht?

Ausgehend von der europäischen TIES-Studie zeigen die Autoren, dass wir genau jetzt an einer wichtigen Weggabelung stehen: Nur die Städte, die allen ihren Talenten einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, Jobs und Zugehörigkeit bieten, werden dabei erfolgreich sein. Die Protagonisten des Gelingens sind diejenigen jungen Leute, die die neue urbane Wirklichkeit bereits leben. Die Generation Mix ist mehrsprachig und interkulturell, sie pflegt das kulturelle Erbe der Eltern und kreiert gleichzeitig die neue Stadtkultur.

Johanna Neuhauser, Sextourismus in Rio de Janeiro. Brasilianische Sexarbeiterinnen zwischen Aufstiegsambitionen und begrenzter Mobilität, Bielefeld: transcript 2015, 334 S., ISBN 978-3-8376-3190-6 , Euro 39,99

Bedeutet Sextourismus grundsätzlich Ausbeutung oder kann er auch Chancen auf soziale Mobilität für Frauen in Brasilien bieten?
Johanna Neuhauser nähert sich der Frage nach der Handlungsmacht von Sexarbeiterinnen, indem sie eine Diskursanalyse mit der Auswertung qualitativer Interviews verbindet. Auf der Grundlage der Praxistheorie von Bourdieu sowie von Ansätzen aus der Geschlechterforschung und der Raumsoziologie zeigt sie: Die Handlungsorientierungen der Interviewten bewegen sich in einem komplexen Spannungsverhältnis zwischen Aufstiegsambitionen und begrenzter Mobilität.

Zum Verlag / Inhalt

 

 

Kyoko Shinozaki, Migrant Citizenship from Below. Family, Domestic Work, and Social Activism in Irregular Migration, New York: Palgrave Macmillan 2015, ISBN 978-1137410436, $100.00

Migrant Citizenship from Below explores the dynamic local and transnational lives of Filipina and Filipino migrant domestic workers living in Schönberg, Germany. Shinozaki examines their irregular migrant citizenship status from 'above', which is produced by complex interactions between Germany's welfare, care, and migration regimes and the Philippines' gendered politics of overseas employment. Despite the predominant representation of these workers as invisible, these spatially immobile migrants maintain sustained transnational engagements through parenting and religious practices. Shinozaki studies the reverse-gendered process of international reproductive labor migration, in which women traveled first and were later joined by men. Despite their structural vulnerability, participant observations and biographical interviews with the migrants demonstrate that they enact and negotiate migrant citizenship in the workplace, transnational households, religious practices and through accessing health provisions.  Publisher's Page

Flyer

J. Olaf Kleist/Helen Schwenken (Mit-Hg.), Dis-Placement: Flüchtlinge zwischen Orten (PERIPHERIE. Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt), Nr. 138/139, Münster 2015, ISBN 978-3-89691-840-6, 252 S., 30 Euro

Der Genfer Flüchtlingskonvention zufolge ist ein Flüchtling eine Person, die sich aufgrund begründeter Furcht vor Verfolgung außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt. Diese Definition verleiht diesen Personen einen besonderen Status im internationalen Recht und erkennt ihnen zumindest formal das Recht auf Schutz durch das Aufnahmeland sowie auf internationale Hilfsleistungen zu. Andererseits spiegelt sie machtvolle Annahmen wider, die dem internationalen Flüchtlingsregime zugrunde liegen und den öffentlichen Diskurs um Flucht und Migration maßgeblich bestimmen.

Mit besonderem Augenmerk auf den Globalen Süden beleuchtet PERIPHERIE 138/139 die Situation von Flüchtlingen zwischen Mobilität und Immobilität, Vulnerabilität und Handlungsmacht, hinterfragt die sedentaristischen und nationalstaatszentrierten Normen und Praktiken internationaler Flüchtlingspolitiken und verweist auf die Herausforderungen einer eigenständigen, interdisziplinären und selbstreflexiven Flüchtlingsforschung sowohl im internationalen als auch im deutschsprachigen Raum.

Pressemitteilung

Zum Verlag / Inhalt

Inken Sürig/Maren Wilmes, The Integration of the Second Generation in Germany (IMISCOE Research), Amsterdam: Amsterdam University Press 2015, ISBN 9-789089648426

Results of the TIES Survey on the Descendants of Turkish and Yugoslavian Migrants

This report on the German results of the Integration of the Second Generation in Europe (TIES) survey looks at the integration process for secondgeneration inhabitants of Turkish and Yugoslavian backgrounds living in Berlin and Frankfurt. Examining the TIES results, Inken Sürig and Maren Wilmes discuss diverse topics such as educational outcomes, segregation and housing, ethnic and cultural orientations, and social relations.

 

 

Andreas Pott/Khatima Bouras-Ostmann/Rahim Hajji/Soraya Moket (Hg.), Jenseits von Rif und Ruhr. 50 Jahre marokkanische Migration nach Deutschland, Wiesbaden: Springer VS 2014, 315 S., ISBN 978-3-658-00898-7, € 29,95

1963 wurde zwischen Deutschland und Marokko ein Anwerbeabkommen vereinbart. Aus der „vorübergehenden Beschäftigung“ marokkanischer „Gastarbeiter“ ist längst eine vielschichtige Einwanderungsgeschichte geworden. Den frühen Bergwerksarbeitern folgten bald Frauen und Kinder, später auch hoch qualifizierte Bildungsmigranten. In der zweiten und dritten Generation fanden teilweise erfolgreiche Aufstiege statt. Diese Prozesse trugen dazu bei, dass die Gruppe der marokkanischen Migranten und ihrer Nachkommen heute ähnlich heterogen wie die Migrationsgesellschaft insgesamt ist.

Der Band widmet sich der Migration und Integration dieser bisher kaum beachteten Gruppe. Die interdisziplinäre Bestandsaufnahme geht aus einer Kooperation des Deutsch-Marokkanischen Kompetenznetzwerks (DMK) mit dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück hervor.

Zum Verlag

Norbert de Lange/Martin Geiger/Vera Hanewinkel/Andreas Pott (Hg.), Bevölkerungsgeographie, Schöningh: UTB 2014,
ISBN 978 38252 41667, 204 S.

Wie wird sich die Weltbevölkerung entwickeln? Wird die Erde übervölkert? Sterben die Europäer aus? Leben in Deutschland bald nur noch Senioren?

Diese fundierte Einführung erläutert die zentralen Gebiete der Bevölkerungsgeographie: Bevölkerungsverteilung, Bevölkerungszusammensetzung, natürliche Bevölkerungsbewegung, Migration sowie demographische Transformationen. Auf dieser Grundlage können Studierende aktuelle Fragen kompetent beantworten.

Zum Verlag

 

 

Frank Wolff, Neue Welten in der Neuen Welt: Die transnationale Geschichte des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbundes 1897-1947 (Industrielle Welt, Band 86), Köln: Böhlau Verlag 2014, 558 S., ISBN 978-3-412-22211-6, € 69,90

Diese Geschichte des Allgemeinen Jüdischen Arbeiterbundes analysiert die Gegenseitigkeit von Massenmigration und sozialer Massenbewegung. Der 1897 gegründete Bund wandelte sich von einem Protagonisten des revolutionären Russland zu einer Institution gelebter Yidishkayt. Das Buch zeichnet dies als Geschichte sozialer Praktiken nach. Es folgt zudem tausenden Aktivisten nach New York und Buenos Aires und erkundet eine unbekannte Vernetzungs­geschichte von Menschen und Organisationen zwischen 1897 und 1947. Anhand von Memorik, Treffen, Gewerkschafts- und Bildungsarbeit sowie Fundraising entsteht daraus eine detaillierte Sozialgeschichte dieser beidseitig des Atlantiks bedeutenden, transnationalen Bewegung.

Zum Verlag

Martin Geiger/Antoine Pécoud (eds.)
Disciplining the Transnational Mobility of People, Palgrave Macmillan, Oct. 2013, ISBN 9-781-137263063, hardback: £65.00

A core feature of contemporary migration politics lies in the claim to regulate and discipline the cross- border mobility of people "through", "in the interest of" and "with the help of" the very individuals that cross national borders. Popularized by notions such as "smart borders" or "migration management", these practices and technologies raise important questions regarding strategies of migration control, the exercise of power, and their effects on individuals, societies and states. This volume scrutinizes these new developments and shows that mobility and migration politics are based on a mix of traditional coercive interventions and less repressive and indirect practices. Both types of practices are shown to pertain to the common conceptual umbrella provided by the notion of discipline. The contributors discuss disciplining strategies that, while apparently different, share the common objective of making sense of, ordering and, ultimately, steering and "managing" human mobility.

Publisher's page

Utz Maas (unter Mitarbeit von Solvejg Schulz), Was ist deutsch?
Die Entwicklung der sprachlichen Verhältnisse in Deutschland, Wilhelm Fink Verlag, Paderborn 2012, 532 Seiten, Festeinband, ISBN: 978-3-7705-5272-6, € 98,--

Unsere Sprache ist kein Erbe, das uns die Vorfahren überlassen haben. Die deutsche Schriftsprache ist das Ergebnis einer jahrhundertelangen Spracharbeit in einem sprachlich heterogenen gesellschaftlichen Raum, in dem sich eine bürgerliche Gesellschaft mit ihrer Nationalsprache herausgebildet hat. Diese Spracharbeit hatte zwei Seiten: die Integration der gesellschaftlich heterogenen Bevölkerung und die Auseinandersetzung mit der lateinischen Bildungssprache. Die gegenwärtig so heftig debattierten Fragen, die sich um den Gegensatz des Eigenen und des Fremden drehen, gehören in diese Entwicklung: der Prozess der Spracharbeit ist nicht  abgeschlossen. Eine solche Sichtweise verlangt eine historische Vergewisserung. Diese will das Buch möglich machen, indem seine Darstellung von den heutigen Verhältnissen zur germanischen Frühzeit zurückgeht, und die Sprachentwicklung anhand von ausgewählten Quellen veranschaulicht.

Zur Seite des Verlages

Jochen Oltmer/Axel Kreienbrink/Carlos Sanz Díaz (Hg.)
Das "Gastarbeiter"-System. Arbeitsmigration und ihre Folgen in der Bundesrepublik Deutschland und Westeuropa (Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Band 104), Oldenbourg Verlag, München 2012, 268 S., ISBN 978-3-486-70946-9, € 24,80

Erste interdisziplinäre Arbeit über Hintergründe, Formen und Folgen des "Gastarbeiter-Systems" bis in die Gegenwart

Die Bundesrepublik Deutschland und andere westeuropäische Industriestaaten warben von den 1950er bis zu den frühen 1970er Jahren Millionen ausländische Arbeitskräfte an, um ihre nationalen Arbeitsmärkte in Zeiten der Hochkonjunktur zu ergänzen. Zahlreiche bilaterale Anwerbeabkommen boten den Rahmen. Bis heute werden die Folgen des "Gastarbeiter"-Systems unter dem Stichwort "Integration" kontrovers diskutiert. Das Sammelwerk bietet aktuelle Ergebnisse der Historischen Migrationsforschung. Dabei werden die Bedingungen und Formen der Anwerbung und deren Auswirkungen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ebenso untersucht wie Aspekte der Integration auf kommunaler und nationaler Ebene. Diese übergreifende Perspektive ermöglicht neue Einblicke in die Geschichte der Arbeitsmigration.

Zur Seite des Verlages   Inhalt

Jochen Oltmer (Hg.), Nationalsozialistisches Migrationsregime und 'Volksgemeinschaft'. (Nationalsozialistische 'Volksgemeinschaft'. Studien zu Konstruktion, gesellschaftlicher Wirkungsmacht und Erinnerung, Bd. 2), Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2012, 298 S., ISBN 978-3-506-77334-0, € 39,90

Wer ist zugehörig, wer nicht? Diese Frage stand im Zentrum der Konstruktion von 'Volksgemeinschaft' im nationalsozialistischen Deutschland. Ungeregelte bzw. unkontrollierte Zu- und Abwanderung verstand der nationalsozialistische Staat als Gefahr. Er strebte bei grenzüberschreitender Migration ebenso wie bei Bewegungen innerhalb des Landes nach repressiver Steuerung und weitreichender Kontrolle. Das nationalsozialistische Migrationsregime steht im Mittelpunkt des Bandes. Behandelt werden Motive, Bedingungen, Formen und Folgen der Einflussnahme auf die Migrationsverhältnisse zum Zwecke der Konstruktion von 'Volksgemeinschaft' von den 1930er Jahren bis in die Zeit unmittelbar nach Kriegsbeginn.

Zur Seite des Verlages   Inhalt

Klaus J. Bade, Leo Lucassen, Pieter C. Emmer and Jochen Oltmer (eds.)
The Encyclopedia of Migration and Minorities in Europe. From the 17th Century to the Present, Cambridge University Press, New York 2011, 768p. hardcover, £ 125,- ISBN 978-0-521-89586-6
paperback: ISBN 978-1-107614857, 812 p., € 29,95

• A unique resource for scholars and researchers - there are no other publications with a comparable scope

• Argues that migration has been an integral part of the history of Europe, providing detailed analysis of immigration in a wide variety of European countries

• Reveals the variety of patterns of integration exhibited by various groups after migration

Although migration and integration have become important concepts today as a result of globalization, migration movements, integration, and multiculturalism have always been part of the history of Europe. Few people realize how many ethnic groups participated in migration within Europe or into Europe and this ignorance has grave consequences for the social and political status of immigrants. Newly available to an English-speaking audience, this encyclopaedia presents a systematic overview of the existing scholarship regarding migration within and into Europe.

The first section contains survey studies of the various regions and countries in Europe covering the last centuries. The second section presents information on about 220 individual groups of migrants from the Sephardic Jews emigration from Spain and Portugal in the sixteenth and seventeenth centuries to the present-day migration of old-age pensioners to the holiday villages in the sun. The first resource of its kind, The Encyclopaedia of Migration and Minorities is a comprehensive and authoritative research tool.

Martin Geiger, Europäische Migrationspolitik und Raumproduktion, Baden-Baden: Nomos 2011, ISBN 978-3-8329-6574-7, 333 S., € 49,-

Internationale Regierungsorganisationen im Management von Migration in Albanien, Bosnien-Herzegowina und der Ukraine

Wie in anderen Regionen übernehmen auch in Europa internationale Regierungsorganisationen immer häufiger das sogenannte Management von Migration. Die Effekte des neuen Managementansatzes der Migrationspolitik und der paradoxe wie zugleich paradigmatische Fall einer migrationspolitischen Europäisierung von Nicht-EU-Staaten durch Nicht-EU-Akteure sind bislang kaum untersucht worden.

Insbesondere für die Politische Geographie und die Geographische Migrationsforschung stellt die Verzahnung des internationalen Managements von Migration mit der Europäisierung von Migrationspolitik ein interessantes Forschungsfeld dar – Praxen der strategischen Verräumlichungen begleiten beide Prozesse und bewirken damit eine (Re-)Konstruktion von (neuen) Räumen der Sicherheit und Intervention.

Die Analysen und Befunde von Martin Geiger stützen sich auf einer Auswertung der maßgebenden Politikdokumente und auf einer Vielzahl von Experteninterviews, die in Albanien, Bosnien-Herzegowina und der Ukraine geführt wurden. Sein Buch wendet sich nicht nur an Geographen, sondern auch an andere interessierte Sozialwissenschaftler, an migrationspolitische Praktiker und Aktivisten sowie eine kritische Öffentlichkeit.

Zur Seite des Verlages

Martin Geiger/Antoine Pécoud (eds.), The Politics of International Migration Management, Palgrave Macmillan, Nov. 2010, ISBN 9-780-230272583, hardback: £55.00, paperback: £19,99

'International migration management' is a new concept for understanding and rethinking migration flows. Throughout the world, governments and intergovernmental organizations, such as the International Organization for Migration, are developing new approaches aimed at renewing migration policy-making. This includes calls for cooperation between governments to govern migration flows; an understanding that migration is a normal process in a globalizing world rather than a problem; a 'post-control' spirit that goes beyond the restrictions on peoples' mobility to draft proactive policies; and a promotion of holistic approaches to migration, not only centred on security or labour, but also on development and human rights.
This book critically analyses the actors, discourses and practices of migration management, including both empirical investigations of new forms of migration policy and analytical explorations of their political and ideological foundations.

Publisher's Page   Contents and Introduction  Review (in French) by Prof. Victor Piché (McGill University, Montréal) for the Revue Européene des Migrations Internationales.

Klaus J, Bade, Leo Lucassen, Pieter C. Emmer und Jochen Oltmer (Hg.)
Enzyklopädie Migration in Europa vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn, 3. durchgesehene Aufl. 2010, 1.156 S., Festeinband, ISBN 978-3-506-75632-9, € 80,-

Buchvorstellung Enzyklopädie Migration in Europa

Buchvorstellung der ›Enzyklopädie Migration in Europa‹ am IMIS, 15.11.2007: Mitherausgeber Prof. Dr. Klaus J. Bade (2.v.l.) und Apl. Prof. Dr. Jochen Oltmer (4.v.l.), Redakteur Dr. Michael Schubert (3.v.l.), Prof. Dr. Michael Bommes (†, 5.v.l.) mit IMIS-Gästen: Prof. Dr. Jan M. Piskorski (Gastwiss. von der Universität Stettin, 6.v.l.) sowie den Doktorandinnen am IMIS Anna Sosna, Krakau (7.v.l.) und Ulaş Sunata, Istanbul (1.v.l.).

Ein einzigartiges Nachschlagewerk internationalen Ranges!

Migration und Integration prägen die europäische Geschichte seit ihren Anfängen. Heute stehen sie aus aktuellen Gründen im Mittelpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit. Viele Europäer halten die neuen Herausforderungen für eine historische Ausnahmesituation. Sie irren. Wanderungsbewegungen waren seit jeher Teil der europäischen Geschichte. Viele, die sich gegenwärtig über die Integration von Fremden sorgen, wissen nicht, dass sie selber ferne Nachfahren von Zuwanderern sind. Die Vielfalt der Gruppen, die sich innerhalb Europas bis heute über die Grenzen staatlicher, kultureller und sozialer Räume bewegten oder von außerhalb nach Europa zuwanderten und dies weiter tun, ist nur wenigen bewusst. Dieser Mangel an Information hat erhebliche politische und gesellschaftliche Folgen.

Das notwendige Wissen über Migration und Integration stellt die Enzyklopädie Migration in Europa übersichtlich, klar und kompetent bereit – von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart.

Die Enzyklopädie ist ein Gemeinschaftswerk internationaler Fachleute. Ihr erster Teil behandelt alle europäischen Großregionen und Länder in ausführlichen Überblicksartikeln. Sie beschreiben die Wanderungsgeschichte der jeweiligen Räume und untersuchen die sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen von Integration. Diese raumbezogenen, epochenübergreifenden Überblicke bieten den Orientierungsrahmen für die im zweiten Teil der Enzyklopädie folgenden mehr als 220 Lexikonartikel.

Diese beleuchten das Thema detailliert und in ganzer Breite: Es geht zum Beispiel um afrikanische Sklaven in Europa, um philippinische »Mail-Order«-Bräute, Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg oder deutsche Deportierte in der UdSSR nach 1945. Andere Beispiele sind Artikel zu albanischen Siedlern in Italien, pakistanischen Einwanderern in Großbritannien, deutschen Siedlern in Russland oder »deutschstämmigen« Aussiedlern. Einträge zu Glaubensflüchtlingen wie Hugenotten oder Salzburger Protestanten finden sich ebenso wie zu italienischen Saisonarbeiterinnen im Reisanbau, irischen Arbeitern in England, Schweizer Söldnern in Europa oder den verschiedensten Gruppen von politischen Flüchtlingen oder Vertriebenen.

Zur Seite des Verlages

Weitere Titel außerhalb der IMIS-Reihen:

weitere Titel außerhalb der IMIS-Reihen
Klaus J. Bade, Hans-Bernd Meier und Bernhard Parisius (Hg.), Zeitzeugen im Interview. Flüchtlinge und Vertriebene im Raum Osnabrück nach 1945, Osnabrück 1997, 216 S., 75 Abb. und Graphiken (ISBN 3-930595-63-X)
Ute Frevert/Jochen Oltmer (Hg.), Europäische Migrationsregime (Geschichte und Gesellschaft, 35. 2009, Heft 1), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2009, 178 S. (vergriffen)
Malte Steinbrink, Leben zwischen Land und Stadt. Migration, Translokalität und Verwundbarkeit in Südafrika, VS-Verlag, Wiesbaden 2009, 450 S., ISBN 978-3-531-16329-1
Migrationsreport 2008. Fakten - Analysen - Perspektiven. Für den Rat für Migration herausgegeben von Michael Bommes und Marianne Krüger-Potratz, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York 2008, 320 S., br., € 24,90, ISBN 978 3 593 38778 9
Holger Kolb/Henrik Egbert (Hg.), Migrants and Markets. Perspectives from Economics and the Other Social Sciences (IMISCOE Research), Amsterdam: Amsterdam University Press 2008, € 39,95,--, 248 S., ISBN 978 90 5356 684 8
Anne Walter, Reverse Discrimination and Family Reunification: From a Phenomenon to a Problem, Wolf Legal Publishers, Nimwegen 2008, 78 S., € 18,-, ISBN 978 9 05850 3862; Deutsche Ausgabe: "Inländerdiskriminierung" bei Familiennachzug - vom Phänomen zum Problem, Nimwegen 2008, ISBN 978 9 05850 385
Klaus J. Bade/Hans-Georg Hiesserich (Hg.), Nachholende Integrationspolitik und Gestaltungsperspektiven der Integrationspraxis. Mit einem Beitrag von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (Beiträge der Akademie für Migration und Integration, Heft 11), V&R unipress, Göttingen 2007, 170 S., €, 15,--
Klaus J. Bade, Leviten lesen. Migration und Integration in Deutschland (Osnabrücker Universitätsreden), V&R unipress, Göttingen 2007, 36 S., € 7,90
Migrationsreport 2006. Fakten - Analysen - Perspektiven. Für den Rat für Migration herausgegeben von Michael Bommes und Werner Schiffauer, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York 2006, 274 S., br., € 24,90, ISBN 978 3 593 38176 3
Leo Lucassen/David Feldman/Jochen Oltmer (Hg.), Paths of Integration. Migrants in Western Europe (1880-2004) (IMISCOE Research, Bd. 1), Amsterdam University Press 2006, ISBN 90-5356-883-2, 328 S., paperback, € 45,- (PDF unter IMIS-Downloads)
Jörg Alt/Michael Bommes (Hg.), Illegalität: Grenzen und Möglichkeiten der Migrationspolitik, VS-Verlag Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14834-6, 235 S., br., € 24,90
Jochen Oltmer (Hg.), Kriegsgefangene im Europa des Ersten Weltkriegs (Krieg in der Geschichte, Bd. 24), Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2006, ISBN 3-506-72927-6, 309 S., Festeinband, € 29,90
Jochen Oltmer/Michael Schubert, Migration und Integration in Europa seit der Frühen Neuzeit. Eine Bibliographie zur Historischen Migrationsforschung, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Osnabrück 2005, ISBN 3-9810369-0-5 (PDF unter IMIS-Downloads)
Michael Bommes/Ewa Morawska (eds.), International Migration Research. Constructions, Omissions and the Promises of Interdisciplinarity, Aldershot 2005, ISBN 0-7546-4219-4, 298 pages, hardback, $99.95
Jochen Oltmer, Migration und Politik in der Weimarer Republik, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-36282-X, 564 S., geb., mit 12 Abb. und 18 Tab., 49,90 €
Klaus J. Bade/Jochen Oltmer (Hg.), Normalfall Migration: Deutschland im 20. und frühen 21. Jahrhundert, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2004
Migrationsreport 2004. Fakten - Analysen - Perspektiven. Für den Rat für Migration herausgegeben von Klaus J. Bade, Michael Bommes und Rainer Münz, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York 2004, 322 S., br., € 22,90, ISBN 3-593-37478-1
Holger Kolb, Einwanderung zwischen wohlverstandenem Eigeninteresse und symbolischer Politik. Das Beispiel der deutschen 'Green Card' (Studien zu Migration und Minderheiten Bd. 12), Lit Verlag, Münster 2004, 232 S., € 21,90, ISBN 3-8258-8170-94
Peter Graf, Der Islam im Westen - der Westen im Islam, V&R unipress, Göttingen 2004, 267 S., € 29,90, ISBN 3-89971-150-5
Hans-Werner Niemann, Leinenhandel im Osnabrücker Land. Die Bramscher Kaufmannsfamilie Sanders 1780-1850 (Bramscher Schriften, Bd. 5; zugleich: Kulturregion Osnabrück, Bd. 21), Rasch Verlag, Bramsche 2004 (ISBN 3-89946-033-2), € 16,80
Utz Maas, Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachforscher 1933-1945, Bd. II: Bibliographische Daten G-P (Q), secolo Verlag, Osnabrück 2004, 416 S., € 65,--, ISBN 3-929979-71-3
Peter Graf (Hg.), Dialog zwischen den Kulturen in Zeiten des Konflikts, V&R unipress, Göttingen 2003, 150 S., € 23,90 ISBN 3-89971-115-7
Klaus J. Bade/Jochen Oltmer (Hg.), Zuwanderung und Integration in Niedersachsen seit dem Zweiten Weltkrieg, Universitätsverlag Rasch, Osnabrück 2002, 382 S., geb., mit 126 Abb., ISBN 3-935326-87-4 (vergriffen)
Klaus J. Bade (Hg.), Integration und Illegalität in Deutschland (Rat für Migration), Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Osnabrück 2001, 113 S., br., ISBN 3-9803401-1-2 (vergriffen)