IMIS

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien


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Sebastian Musch, Foto: privat

Sebastian Musch

Universität Osnabrück
FB Kultur- und Sozialwissenschaften
Historisches Seminar/IMIS
Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung
Kolpingstraße 7
Raum 01/220
49069 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6358

sebastian.musch@uni-osnabrueck.de

Sebastian Musch

Neueste Geschichte:
Deutsch-jüdische Geistesgeschichte im transnationalen Kontext; deutsch-jüdische Migrationsgeschichte; Ideentransfer zwischen Asien und Europa; Jewish-Buddhist Studies

Postdoc/Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung der Universität Osnabrück.
Mitglied des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) seit Anfang 2018.
Wiss. Mitarbeiter im Projekt Hermann Helfgott - Zvi Asaria. Ein transnationales Rabbinerleben im Zeitalter der Extreme, gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.
2018 Promotion an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
Dissertation zum Thema "Jewish Responses to Buddhism in German Culture, 1890-1940." (Summa cum Laude. Gutachter: Prof. Dr. Frederek Musall, HfjS; Prof. Dr. Gregor Ahn, Universität Heidelberg).

Aktuell arbeitet Sebastian Musch an einer Biographie über Hermann Helfgott-Zvi Asaria, welcher durch sein vielfältiges Wirken die deutsch-jüdische Geschichte der Nachkriegszeit als auch die deutsch-israelischen Beziehungen entscheidend geprägt hat. Sein Lebensweg führte von Jugoslawien über das Kriegsgefangenenlager in Osnabrück-Eversheide und das DP-Camp Bergen-Belsen nach Israel. Über Jahrzehnte spielte er eine maßgebliche Rolle beim Wiederaufbau jüdischen Lebens in Deutschlands, erst als Rabbiner in Köln (1953-1961) und später als Landesrabbiner von Niedersachsen (1966-1970). Als überzeugter Zionist engagierte er sich für den Aufbau Israels und übernahm auch hier leitende Positionen. Darüberhinaus war Helfgott/Asaria auch Denker und Historiker, der in seinen Schriften mit dem jüdischen Schicksal im 20. Jahrhundert rang. In unserem Forschungsprojekt werden wir diese verschiedenen Aspekte beleuchten und einen differenzierten Blick auf eine für die deutsch-jüdisch-israelische Geschichte des 20. Jahrhunderts bedeutsame Persönlichkeit werfen.